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Tenchu - Time of the Assassins: Review

  Playstation Portable 

Die Schattenkämpfer sind zurück. Im Gepäck haben sie zahlreiche Stealth-Missionen und ihren gemeinsamen Erzfeind. Wie sich die Ninja im dichten Nebel schlagen, erfahrt ihr in unserem Test.

Vier Helden, ein Feind

Nach erfolgreichen Auftritten auf der PSone, PS 2, Xbox und dem kürzlich gelungenen NDS-Debüt, schafft es die Reihe um die Ninjas nun endlich auch auf die PSP. "Tenchu - Time Of The Assassins" ist keine einfache Fortsetzung der Serie. Anders als bei anderen Titeln, bietet "Time Of The Assassins" nicht nur eine Story, sondern gleich mehrere. Im Storymodus stehen euch anfangs Rikimaru, Ayame, Rin und Tesshu als spielbare Charaktere zur Auswahl. Ein Weiterer kann freigespielt werden. Da wir euch diese Überraschung nicht nehmen wollen, verraten wir euch nicht, um welchen Charakter es sich dabei handelt. Mit jeder Figur verfolgt ihr auch dessen eigene Geschichte und somit unterschiedliche Missionen. Es macht also keinen Unterschied, welche der vier Figuren ihr wählt, da sie nicht voneinander abhängig sind.

Vor jeder Mission gelangt ihr in einen Auswahlbildschirm, in dem ihr euch mit einer bestimmten Anzahl an nützlichen Items ausrüsten könnt. Heiltrank, Giftreis, Wurfmesser und Tretminen sind nur einige Gegenstände, die ihr in euer Inventar packen dürft. Ohne diese kleinen Helfer wären die Missionen um einiges schwieriger zu meistern. Nicht genutzte Gegenstände stehen euch vor der nächsten Mission nochmals zur Auswahl. Ihr könnt euren Vorrat sogar noch aufstocken. Am Ende jeder Mission werdet ihr bewertet. Wie viele Gegner habt ihr erledigt? Wie viele davon mit einem Stealthkill? Wurdet ihr entdeckt? Sind unschuldige Zivilisten zu Opfern geworden? Alle Kritikpunkte ergeben am Ende eine Wertung. Je besser ihr abschneidet, desto mehr und bessere Gegenstände stehen euch für eure weiteren Missionen zur Verfügung.

Schwarzer Schleier

Auch wenn die Hintergrundgeschichten der Charaktere und der Grund für ihr Handeln unterschiedlich sind, die Einsätze verlaufen alle nach dem gleichen Schema. Personen müssen unauffällig verfolgt und eventuell getötet, ein Heilmittel gefunden oder eine Anzahl an Gegner unter Zeitdruck eliminiert werden. Der Weg zum Ziel ist nur mit viel Geduld und Übersicht zu erreichen. Gut ausgebildete Kämpfer bewachen das Gebiet eures Einsatzes. Nicht nur die Wachen erschweren euch das schnelle Vorankommen. Das ganze Einsatzgebiet ist in einem schwarzen Schleier aus Nebel gehüllt und lässt euch nur eine Armlänge weit etwas erkennen. Eine kleine Karte hilft zwar bei der Orientierung, zeigt euch aber ausser dem Zielort keine Feinde oder sonstigen Objekte an. Direkte Konflikte solltet ihr deshalb lieber meiden. Eine Flucht ist kaum möglich und endet meistens im Kampf mit einer Überzahl an Gegnern, was oft mit einem Neustart der Mission ausgeht. Tenchu-üblich steht langsames und geduldiges Vorgehen auf dem Programm. Trotz der schwarzen Brühe seid ihr nicht gänzlich auf euer Glück angewiesen. Damit ihr nicht plötzlich vor einem Gegner steht, verrät euch eine kleine Anzeige, wann einer in der Nähe ist. Ein Fragezeichen zeigt euch an, das er nichts von eurer Existenz ahnt. Darunter zeigt eine Zahl an, wie nah oder entfernt er sich befindet. Je höher die Zahl, desto grösser wird das Fragezeichen und desto näher kommt der Gegner. Daher könnt ihr euch trotz der Kurzsicht vorsichtig an Feinde anschleichen und diese lautlos aus dem Weg schaffen.

Tenchu - Time of the Assassins
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Carlos Mancebo

Tenchu---Time-of-the-Assassins


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Carlos Mancebo am 20 Jul 2006 @ 06:28
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