GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

The Warriors: Review

  Playstation Portable 

Nach dem Erfolg von

The Warriors

auf den Heimkonsolen vor mehr als einem Jahr erscheint nun die Umsetzung für die mobile Playstation. Die Entwickler aus dem Hause Rockstar haben sich mit der Portierung der PS2-Version einiges vorgenommen und wollen dafür sorgen, dass auch unterwegs die Fäuste krachen. Wieviel Spass wirklich dahinter steckt, verrät euch unser Test!

New York 1979

Das Intro von The Warriors erzählt euch in cineastischer Manier und beachtlicher Länge die spannende Vorgeschichte. An einem denkwürdigen Abend treffen sich alle Gangs von New York ohne Waffen und bösen Absichten an einem geheimen Ort. Cyrus, der Gangleader der Riffs, ruft die Kriminellen der ganzen Stadt zusammen, um eine Kooperation zwischen den verfeindeten Gangs zu erreichen. Damit möchte er die Kontrolle über die Metropole erringen. Die Gangs zählen nämlich insgesamt sechzigtausend Mann. Hingegen gibt es nur zwanzigtausend Ordnungshüter in ganz New York. "Can you dig it?", schreit Cyrus mit seiner tiefen, kraftvollen Stimme, als plötzlich ein Schuss fällt. Cyrus taumelt und fällt rücklings von seiner erhobenen Plattform in die Tiefe. Für das Attentat wird die Gang des Spielers, also eure Gang, verantwortlich gemacht: The Warriors. An dieser Stelle endet das Intro und das schlichte Hauptmenü mit der unvergesslichen Melodie kommt zum Vorschein.

Gameplay

Wer die Fortsetzung der Geschichte aus dem Intro erfahren möchte, wählt gleich den Story-Modus an und beginnt seine Reise drei Monate vor dem erwähnten Attentat auf Cyrus. Als Sprayer Rembrandt, welcher neu zu den Warriors gestossen ist, erlernt ihr die wichtigsten Steuerungselemente. Die Gang zählt neun Männer, wobei alle Kämpfer unterschiedliche Charaktereigenschaften aufweisen. Cleon ist beispielsweise der Leader, Swan der Warchief und Fox der Späher der eisernen Truppe. Im Spiel übernehmt ihr nicht nur die Rolle von Rembrandt, sondern auch von den anderen Gangmitgliedern.

Das Gameplay ist weitaus tiefergehender, als es manch ein Leser vermuten würde. Wer eine saftlose Massenkeilerei nach der anderen erwartet, liegt völlig falsch! Das Aufgabenspektrum ist nämlich weit angelegt und beinhaltet neben Autoradios klauen, Symbole an die Wand sprayen, Chaos anstiften und Läden ausrauben auch klassische Rollenspiel-Elemente, welche aber erst nach Abschluss einer Mission zum Tragen kommen. Nach jeder erfolgreich bestandener Mission kehrt die Gang nämlich gemeinsam zu ihrem Viertel zurück und macht es sich in ihrer Bude bequem.

In der Wohngemeinschaft steuert ihr ausschliesslich Cleon, den Anführer der Bande. Nun könnt ihr eine Vielzahl von Aktionen durchführen. Entweder komplettiert ihr die Bonusaufgaben in Coney Island, oder ihr trainiert etwas in der Bude, wodurch sich die Werte der Charaktere verbessern. Dank der Sit-Ups, Liegestützen und des Sandsacks könnt ihr nämlich stets die Ausdauer beziehungsweise Kraft trainieren. Diese Übungen werden mit verschiedenen Tastenkombinationen gemeistert. Wer Lust hat, kann sich auch seine Statistiken zu Gemüte führen und sehen, wieviel Prozent des Spieles schon gemeistert sind. Ein anderer äusserst witziger Zeitvertreib ist das Minispiel "Armies of the Night", eine Hommage an die guten alten 2D-Prügelspiele à la Streets of Rage. In bekannter Prügelmanier lauft ihr hier mit Swan durch die Gegend und verprügelt einen Gegner nach dem anderen.

The Warriors
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Can Baris


The-Warriors


The-Warriors


The-Warriors


The-Warriors


Can Baris am 26 Feb 2007 @ 12:19
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen