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Tom Clancy's Ghost Recon Predator: Review

  Playstation Portable 

Bevor mit Future Soldier der neueste Konsolenableger der erfolgreichen Ghost-Recon-Serie einschlägt, sorgt Ghost Recon - Predator nun auch auf der PSP für taktische Gefechte. Doch wie immer stellt sich eine Frage: Kann die Handheld-Version seinen grossen Brüdern das Wasser reichen?

Ab nach Sri Lanka


Der Klappentext auf der Spielschachtel mag zwar eine weltbewegende Geschichte suggerieren, angesichts der Tatsache, dass Ghost Recon - Predator nun mal ein Ghost Recon ist und daher der Tom-Clancy-Marke angehört, dürft ihr auch beim Hosentascheneinsatz keine solche erwarten . Als Schauplatz dient diesmal der Dschungel von Sri Lanka, in dem sich - wie sollte es anders sein - zahlreiche Terroristen niedergelassen haben, die von der lautlosen Spezialeinheit ordentlich in den Hintern getreten werden wollen. Ihr schlüpft daher ganz wie aus dem grossen Konsolenbruder gewohnt in die Haut dreier Ghost-Einheiten, um den Weltfrieden wiederherzustellen.

Weil die amerikanische Geheimpolizei nicht allzu viele blaue Bohnen einsteckt und die Feinde in meist gnadenlos überlegener Anzahl auftauchen, ist wohlüberlegtes Vorgehen auf dem Schlachtfeld Pflicht und der Einsatz diverser Deckungsmöglichkeiten unerlässlich. Per Knopfdruck presst ihr euch unkompliziert hinter Baumstämme, Kisten oder Häuserwände. Wer ohne jeglichen Schutz in der Pampa steht und fröhlich dem Rattern seines Maschinengewehrs lauscht, wird schnell Bekanntschaft mit dem Game-over-Bildschirm machen. Blindes Feuern aus der Deckung ist hingegen nicht möglich. Stattdessen müsst ihr euch stets aus der sicheren Zone herauslehnen, was dem Feind natürlich das Treffen eurer virtuellen Rübe ermöglicht. In völliger Sicherheit könnt ihr euch also zu keiner Zeit wähnen.

Damit Fans der taktischen Gefechte trotzdem eine Chance haben, dürft ihr wieder auf allerhand Prototypschiessprügel und militärische Gadgets zurückgreifen. So werft ihr digitale Drohnen in das Schlachtfeld, um Aufschluss über die Position des Feindes zu erlangen, oder heizt mit einem kleinen ferngesteuerten Auto durch das Unterholz, mit dem sich auf Knopfdruck kleinere Feindformationen in die Luft sprengen lassen. Auf dem leichtesten der drei Schwierigkeitsgrade verkommen diese kleinen Hilfsmittelchen allerdings zur belächelten Dreingabe - Gegner lassen sich mit den diversen Handfeuerwaffen ohnehin viel besser ausschalten. Ungeduldige Rambonaturen seien aber gewarnt, dass das Drauflosstürmen auf der mittleren Stufe sofort mit einer leeren Lebensleiste quittiert wird. Das Auskundschaften sowie der schlau geplante Einsatz beider KI-Kumpanen werden hier grossgeschrieben.

Tom Clancy's Ghost Recon Predator
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Mirco Kaempfer


Tom-Clancys-Ghost-Recon-Predator


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Mirco Kaempfer am 19 Okt 2010 @ 13:59
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