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Tony Hawk's Project 8: Review

  Playstation Portable 

Ende letzten Jahres drehte der wohl berühmteste Skater wieder eine Runde auf fast allen Konsolen. Ein paar Monate danach erschien dann auch die Version für die PlayStation 3 und nun kommen auch PlayStation Portable-Spieler in den Genuss der aktuellen Tony Hawk-Fassung. Die letzten Versionen verloren aber zunehmend an Substanz und auch der aktuelle Teil auf den grossen Konsolen konnte nicht alles wieder gut machen. Wie sieht es mit der PSP-Version aus? Ihr erfahrt es in unserem Artikel.

Ich will' ins Team

Eines war schon vor dem Release des Titels klar: Es wird wieder eine Sandbox-Welt geben, in der Schritt für Schritt verschiedene Locations in einer weitläufigen Umgebung freigeschaltet werden. Ihr seid in einer fiktiven Stadt unterwegs, die für jeden richtigen Skater ein Traum wäre. Überall gibt es Stellen, wo ihr euch austoben und mit anderen Fahrern messen könnt. Doch nicht nur auf der Strasse könnt ihr eure Künste verfeinern, auch in den Skateparks werden euch alle Möglichkeiten geboten. Bis jetzt alles gut und schön, doch was hat dies mit Project 8 zu tun? Ganz einfach, Tony Hawk selbst kommt in die Stadt und will aus acht Skatern ein neues Team mit dem Namen Project 8 formen. Ihr schlüpft nun in die Haut eines frei erstellbaren Skaters - wobei auf der PSP noch weniger Möglichkeiten zur Erstellung vorhanden sind als auf den grossen Konsolen - und kämpft euch von Platz zweihundert in die Top Acht hoch. Hierzu stehen euch etliche Möglichkeiten zur Seite: Überall in der Stadt sind NPCs aufzufinden, die euch mit Aufgaben vollstopfen. Wenn ihr einen Job erfüllt habt, steigt euer Ruf und ihr steigt im Ranking. Im Laufe der Karriere werden so auch Sponsoren auf euch aufmerksam und statten euch mit neuem Equipment aus.

Altes Gameplay meets neues Feature

Ihr kennt die ganzen Combos, Spezial-Tricks und sämtliche Moves schon auswendig? Dann könnte ja das neue Gameplay-Feature, welches zum ersten Mal in diesem Teil eingebaut wurde, für euch interessant sein. Drückt ihr während des Sprunges den Analogstick nach unten, wechselt ihr in den ?Nail the Trick?-Modus. Das gesamte Geschehen wird nun in Zeitlupe geschaltet und die Kamera zoomt an eure Beine und das Board heran. Nun könnt ihr die diversesten Combos vollführen, indem ihr im richtigen Moment einen der Knöpfe betätigt. Eines ist vor allem für diese Trickart von essentieller Bedeutung: Timing! Verpasst ihr jedoch einmal den richtigen Moment, wird der Trick abgebrochen und ihr landet auf dem harten Boden der Realität. Was auf den Konsolen noch gut funktionierte, artet diesmal in frustrierendes Buttonmashing aus.

Ansonsten bekommt ihr wieder das übliche Gameplay serviert, welches in den vorigen sieben Teilen auch schon fester Bestandteil war. Einen Sprung könnt ihr mit Flips, Grinds und Airs kombinieren und müsst lediglich darauf aufpassen, dass ihr nicht die Balance verliert oder falsch landet, denn sonst kann es schon einmal passieren, dass ihr euch ganz doll weh tut.

Eines sei noch gesagt: Wer der King of the Road werden möchte, sollte mit dem Digi-Kreuz spielen. Der Analogstick ist einfach ein wenig schwammig und dadurch könnte ein perfekter Combo durch eine kleine Unachtsamkeit schnell zu Ende sein. Dabei sind Combos gerade das A und O bei der Reihe. Denn nur wer die Tricks mit gekonnten Manuals vollführt, kann die ganz hohen Highscores toppen.

Tony Hawk's Project 8
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 06 Jul 2007 @ 13:47
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