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Untold Legends - The Warrior's Code: Review

  Playstation Portable 

Das erste Untold Legends erschien ja pünktlich zum Release von Sonys PSP. Allzu lange her ist das also noch nicht. Nichtsdestotrotz kommt mit The Warrior's Code bereits jetzt eine Fortsetzung des Titels auf den Markt. Ob diese wirklich gelungen ist oder sich die Jungs von Sony für die Entwicklung besser noch etwas Zeit gelassen hätten, verraten wir euch in unserem Test.

Wie schon beim Vorgänger, ist auch die Story von The Warrior's Code ziemlich dünn ausgefallen. Alles beginnt damit, dass das Königreich Koryn Thal von einem teuflischen Kriegsherrn unterdrückt wird, der alles und jeden auslöscht, der sich ihm in den Weg stellt. So auch die Rasse der so genannten Formwandler, zu denen auch ihr gehört und die als einzige den Frieden im Lande wiederherstellen können. Um das zu schaffen, müsst ihr euch jedoch erst wieder in klassischer Hack-and-Slay-Manier an zahlreichen Feinden vorbeikämpfen. Rein vom Spielprinzip her hat sich, im Vergleich zum ersten Teil, also so gut wie gar nichts geändert.

Die Qual der Wahl

Gleich zu Beginn müsst ihr euch erst einmal einen eigenen Charakter erstellen, dessen Namen, Aussehen und Klasse ihr selbst bestimmen dürft. Waren es beim Vorgänger noch vier, stehen euch mit Wächter, Söldner, Jünger, Schleicher und Kundschafter nun fünf verschiedene Klassen zur Auswahl, die alle unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Um euren Recken euren individuellen Bedürfnissen anpassen zu können, erhaltet ihr ausserdem bereits zu Beginn zehn Fähigkeitspunkte, die ihr beliebig auf dessen Grundattribute Stärke, Geschick, Intelligenz und Ausdauer verteilen dürft.

Jetzt geht's los!

Habt ihr die Charaktererstellung hinter euch gebracht, kann das Abenteuer endlich losgehen und zwar mit einer Art Tutorial, in welchem ihr nicht nur mit dem Gameplay, sondern auch der Steuerung des Spiels vertraut gemacht werdet. Dabei wird schnell klar, dass auch der zweite Untold Legends-Teil ein typischer Hack-and-Slay-Titel ist, in dem es hauptsächlich darum geht, einen Gegner nach dem anderen niederzumetzeln. Das klingt zwar ganz simpel, ist es in Wahrheit jedoch überhaupt nicht. Denn die Zeiten des Buttonmashings sind definitiv vorbei. So steht euch neben dem gewöhnlichen Hieb jetzt beispielsweise noch ein weiterer, wesentlich stärkerer Schlag zur Verfügung, den ihr per Tastendruck aufladen könnt, was allerdings äusserst gutes Timing erfordert. Dabei gilt, je länger ihr die X-Taste gedrückt haltet, desto stärker wird euer Angriff. Drückt ihr jedoch zu lange oder zum falschen Zeitpunkt, hat euer Feind euch meist schon erwischt, bevor ihr ihn auch nur berühren konntet.

Aus der Ferne

Neben Schlägen könnt ihr eure Feinde mit Fernkampfwaffen oder Magie auch aus der Distanz angreifen. Hierzu stehen euch diverse Spezialfähigkeiten zur Verfügung, die von einfachen Blitzen bis hin zur Beschwörung eines Mitstreiters reichen und sich im Laufe des Spiels stetig verbessern lassen. Ausserdem habt ihr die Möglichkeit, feindliche Angriffe abzublocken, was euch jedoch meist so gut wie gar nichts nützt. Genauso wenig wie eine ausgeklügelte Taktik. Denn trotz diverser Angriffsmöglichkeiten ist taktisches Vorgehen eigentlich nie wirklich nötig, um an den nicht besonders geschickt agierenden Feinden vorbeizukommen. Vorbildlich sind dafür die Menüführung sowie die Steuerung, dank der sich alle Funktionen problemlos aufrufen lassen.

Untold Legends - The Warrior's Code
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Tim Richter

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Tim Richter am 24 Jul 2006 @ 08:41
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