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Valkyrie Profile - Lenneth: Review

  Playstation Portable 

Square Enix hat sich in der Spielergemeinde vor allem mit ihrer Final Fantasy-Reihe einen Namen gemacht. Aber auch andere Rollenspiel-Hits sind aus dem Programmcode entstanden. Ein Klassiker für die PlayStation, der jedoch hierzulande nie erschienen ist, wäre Valkyrie Profile. Mit einem halben Jahr Verspätung erscheint das Remake auch endlich bei uns und exklusiv für die PlayStation Portable. Dies ist natürlich für uns ein Grund, das neueste japanische Rollenspiel ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Ob das Remake an die alte Klasse heranreicht, oder sie vielleicht sogar übertreffen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Theatralische Geschichte

Wie bereits in der Einleitung angesprochen, handelt es sich bei Valkyrie Profile: Lenneth um das PlayStation 1-Remake von Valkyrie Profile, welches die hiesigen Läden nie zu Gesicht bekommen haben. Nur Spieler, die sich das Spiel importiert hatten, konnten in den Genuss des epischen Rollenspiels kommen. Im Remake wurden lediglich einige Bugs beseitigt und neue, sehr aufwändige Rendersequenzen auf die UMD gepresst. Der Rest ist identisch mit dem vor sieben Jahre erschienenen Spiel. Im eigentlichen Spiel schlüpft ihr in die Rolle der schönen Walküre Lenneth und eure Aufgabe ist klar definiert. Ihr müsst für den obersten Boss der Bosse, nämlich Odin, Krieger auf der Erde suchen und diese versuchen zu rekrutieren, damit diese am Ende der Welt für ihn in den Krieg ziehen. Nebenbei erfahrt ihr während eurer Reise durch die Welt eure eigene, traurige Vergangenheit und haltet euch so noch zusätzlich bei der Stange, während ihr die Seelen jagt.

Da sich Square Enix und vor allem Tri-Ace nicht lumpen lässt, haben sie den Titel in acht recht umfangreiche Kapitel unterteilt, welche ihr damit verbringt, eine Weltkarte nach den geeigneten gefallenen Kriegern zu suchen. Für diese Suche und das Erledigen der Aufgaben habt ihr vierundzwanzig Tage Zeit. Diese Zeit neigt sich natürlich dem Ende zu, während ihr Dungeons durchforstet, Verbündete anheuert oder einfach herumreist. Wenn ihr adäquate Unterstützung gefunden habt, könnt ihr diese entweder in eure Party aufnehmen oder sie direkt zu Odin transportieren - am Ende ist es eure Entscheidung.

Valkyrie Profile - Lenneth Bild

Will you be my friend?

Wie bereits angesprochen, müsst ihr entscheiden, welche Verbündeten ihr behaltet und welche ihr an euren Boss verscherbelt. Ihr müsst also immer genau abwägen, für welche Möglichkeit ihr euch entscheidet. Wenn ihr vielleicht den falschen Kameraden losschickt, könnte er euch später einmal in einem wichtigen Kampf fehlen. Wenn ihr zu wenige Krieger ins Jenseits befördert, sind die Götter nicht zufrieden. Davon habt ihr am Ende eines Kapitels natürlich nichts, da ihr eine schlechte Bewertung erhaltet und dadurch eventuell nicht die beste Rüstung oder nur wenige sogenannte "Materialize Points" bekommt. Letztere dienen euch dazu, neue Ausrüstungsgegenstände zu erschaffen oder Heiltränke, sie sind also eine Art Währung.

Wenn ihr jetzt glaubt, dass durch das Zeitlimit und das eventuelle falsche Einteilen von Kämpfern Frust aufkommt, können wir euch mit ruhigen Gewissen beruhigen. Die Jungs und Mädels von Tri-Ace haben die Zeit so eingeteilt, dass ihr alle Dungeons durchforsten, die Kämpfer anheuern und nebenbei sogar noch ein Nickerchen im örtlichen Gasthaus machen könnt. Es bleibt also euch überlassen, ob ihr die erstbesten Kämpfer aufnehmt und dann die restliche Zeit dafür verwendet, um nach Verbündeten für Odin zu suchen - das funktioniert alles ohne Probleme. Einen sich auf den Rest des Spiels schwer auswirkenden Fehler könnt ihr dabei nicht machen, setzt euch also nicht unter Stress und schickt die Kämpfer zu eurem Boss, bei denen ihr denkt, dass ihr auf sie verzichten könnt.

Valkyrie Profile - Lenneth
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Daniel Hanin


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Daniel Hanin am 30 Mai 2007 @ 20:25
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