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Viewtiful Joe - Red Hot Rumble: Review

  Playstation Portable 

In letzter Zeit musste Joe seine viewtivollen Abenteuer nicht mehr alleine bestreiten, denn die Clover Studios erfanden emsig neue Figuren, welche euch in den vorherigen Episoden begleitet oder bekämpft haben. Was macht man nun, wenn man eine solche Vielzahl an verschiedenen Charakteren hat? Genau! Man lässt sie gegeneinander antreten. Ganze zwölf Figuren aus dem Viewtiful Joe-Universum buhlen um euch, doch lässt sich das Smash-Brothers-Prinzip so einfach auf andere Spiele übertragen?

Star Search

Euer Vorbild und Mentor Captain Blue hat Probleme. Er plant den grössten und besten Actionfilm aller Zeiten. Jedoch fehlt ihm für dieses epische Machwerk des Popcornkinos die Hauptrolle. Nun hat er die Qual der Wahl, er muss sich zwischen den zwölf Helden von Red Hot Rumble entscheiden. Viewtiful Joe, Sylvia, Captain Blue Jr., Jet Black und wie sie alle heissen wollen den Part natürlich für sich beanspruchen. Also veranstaltet Captain Blue ein Turnier, denn nur der Gewinner hat es verdient, auf Celluloid verewigt zu werden. Dieser wie üblich reichlich seichte Plot wird von einem coolen Anime-Intro eingeleitet und in einfachen Sequenzen zwischen den Missionen weitergeführt. Leider kommt dabei das typisch stylische und coole Viewtiful Joe-Flair nicht auf, denn das Spielprinzip weicht derart extrem vom Original ab, dass es beinahe nicht mehr wiederzuerkennen ist. Denn statt des üblichen Mixes aus Action und Jump 'n' Run erwartet euch hier eine Ansammlung von Mini-Missionen, in denen ihr immer im Konkurrenzkampf mit maximal drei Kontrahenten diverse Aufgaben erfüllen müsst: Münzen sammeln, Hebel bedienen, um einen heranrasenden Kometen zu stoppen, möglichst viele Gegner eliminieren oder Blumentöpfe zerhauen - tatsächlich muss man für ein Prügelspiel selten prügeln, die meisten Missionen gewinnt man durch wirres Hin-und-her-Rennen sowie Aufsammeln der Münzen. Als Auflockerung gibt es zwischendurch immer wieder VFX-Duelle. Dabei handelt es sich um ein Minispiel, in dem es darum geht, den Gegnern einen Teil ihrer Münzen abzuluchsen. Dabei zählt vor allem ein schnelles Händchen.

Mann vs. Maschine

Neben der Story erwartet euch auch ein Gegen die CPU-Modus - was schlussendlich dasselbe ist, minus der Zwischensequenzen. Ihr tretet gegen bis zu drei KI-Kämpen an, deren Stärke sich in fünf Stufen regeln lässt. In diesem Modus geht es leider alles andere als geordnet zu. Eure Taktiken, die ihr euch antrainiert habt, könnt ihr gleich wieder über Bord werfen. Hier zählt nur wüstes Draufhauen. Das grösste Problem dabei ist die Übersicht. Sind mehr als zwei Figuren an einem Kampf beteiligt, zoomt die Kamera derart weit heraus, dass die einzelnen Fighter kaum noch auseinander zu halten sind und man nur noch hoffen kann, dass hölzernes Triggern den Sieg bringt. Dasselbe gilt leider auch für den Mehrspielermodus, für den ihr nur eine UMD braucht, Game-Sharing sei Dank. Leere Slots dürft ihr mit CPU-Gegnern füllen, aber leider nicht den Spielmodus aussuchen, da seid ihr dem Zufallsgenerator ausgeliefert. Ausserdem sind die Übertragungszeiten erschreckend lang. Schade, Capcom, denn gerade im Mehrspielermodus hätte dieser Titel überzeugen können. Leider vergeht einem so der Spass an Multiplayer-Kloppereien.

Viewtiful Joe - Red Hot Rumble
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Marwan Abdalla

Viewtiful-Joe---Red-Hot-Rumble


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Marwan Abdalla am 05 Jul 2006 @ 22:42
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