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White Knight Chronicles: Review

  Playstation Portable 

Gibt es erstmal so etwas wie eine Erfolgsformel, probiert jeder, so gut es geht, diese zu kopieren. In der realen Welt traf das beispielsweise auf den VW Käfer zu, dessen Wurzeln noch in der Weimarer Republik liegen, oder auf Smartphones, die sich oft gleichen wie ein Ei dem anderen. In der Software-Welt kennt der geneigte Spieler Extrembeispiele wie die Giana Sisters oder Monster Hunter. Wobei letzteres keine Kopie ist, sondern das Original, das gefühlte 25 Mal unter anderem Namen umgesetzt wurde. Und White Knight Chronicles - Origins klaut rotzfrech vom Vorbild, wo es nur kann.

Dabei ist die Story recht eigenständig und weiss zu gefallen: 10.000 Jahre vor den Geschehnissen des PlayStation 3-Spiels liegen die Königreiche Athwan und Yshrenia im Clinch miteinander, und ihr seid mittendrin, um die sogenannten Dogmakriege zu beenden. Im Verlaufe des Spiels trefft ihr auf typische Japano-Rollenspielgefährten: der hammerharte Schläger; die grenzdebile, aber äusserst hübsch anzuschauende Weiblichkeit; ein undefiniertes Etwas, das der Party etwas Exotisches verpasst; und eben eure Wenigkeit, die trotz Individualisierungsmöglichkeiten verdammt stereotyp aussieht. Habt ihr euer Alter Ego erschaffen, geht es auch flugs in die Missionen.

Und es sei gleich gesagt: Im Gegensatz zum grossen Bruder ist White Knight Chronicles - Origins questbasiert - die Story leidet darunter, dass ihr fast nach Belieben zwischen storyrelevanten und von der Geschichte losgelösten Aufgaben hin- und herspringen könnt. Und statt eine zusammenhängende Welt zu erkunden, seid ihr fast ausschliesslich in Räumen unterwegs, die durch stupide Gänge miteinander verbunden sind. Egal, wo ihr unterwegs seid, allenthalben trefft ihr auf Wände, die euch blockieren. Freies Erkunden? Eine Wunschvorstellung.

White Knight Chronicles
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Daniel Wendorf


Daniel Wendorf am 15 Jul 2011 @ 12:05
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