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World Snooker Championship 2007 : Review

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Dass Fussball in Grossbritannien die beliebteste TV-Sportart ist, wissen viele. Dass danach auf dem zweiten Rang aber gleich Snooker kommt, gehört nicht gleichsam zur Allgemeinbildung. Angesichts dieser hohen Popularität verwundert es jedoch kaum, dass sich der im englischen Manchester ansässige Hersteller Blade Interactive an eine Neuauflage des Vorgängers World Snooker Challenge 2005 gemacht hat. GBase hat für euch die Queues gekreidet und geschaut, ob die Kugeln so rollen, wie sie sollen - direkt in die Taschen also.

Machen wir zuerst ein wenig Theorie...

Obschon es eher fraglich ist, dass jemand, der Snooker für ein finnisches Nadelwaldfrettchen oder eine besonders starke Form von Schnupftabak hält, diesen Artikel überhaupt liest, sei doch vorab kurz erklärt, um was es in dem Spiel eigentlich geht. So ein bisschen Hintergrundhalbwissen, will meinen Allgemeinbildung, kann ja nie schaden.

Wir reden hier von einer Billardvariante, die gut hundertdreissig Jahre auf dem Buckel hat; erfunden wurde das Spiel anno 1875 von gelangweilten britischen Offizieren in Indien, welches seinerzeit unter englischer Herrschaft stand. In seiner heutigen Form wird Snooker nebst dem Spielball mit fünfzehn roten und sechs andersfarbigen Bällen gespielt. Abwechselnd werden ein roter (Wert: ein Punkt) und ein andersfarbiger (Wert: zwei bis sieben Punkte, je nach Farbe) Ball versenkt. Die roten Bälle bleiben in den Taschen, die andersfarbigen werden nach dem Versenken so lange wieder auf ihre Positionen gesetzt, bis keine roten mehr auf dem Tisch sind. Danach werden die andersfarbigen in der Reihenfolge ihres Wertes eingelocht. Wer die meisten Punkte erzielt, gewinnt. Wie in vielen anderen Billardvarianten bleibt ein Spieler so lange am Tisch, wie er Bälle regelkonform versenkt. Sieht man keine Option, einen Ball einzulochen, spielt man einen Sicherheitsstoss, wobei versucht wird, für den nachfolgenden Gegenspieler eine möglichst schwierige Situation zu hinterlassen. Kann der Gegner keinen roten Ball in direkter Linie anspielen, so wurde er erfolgreich gesnookert und muss nun schauen, wie er aus dem Schlamassel ohne Foul herauskommt.

Heutzutage werden Snooker-Profis, insbesondere jene aus Grossbritannien, wie Stars behandelt. Wer wirklich gut ist - und das wird man im Snooker nur, wenn man bereits als kleiner Hosenscheisser anfängt -, hat zudem beste Chancen, steinreich zu werden, denn die grossen Turniere sind mit Millionen-Preisgeldern dotiert. Nicht lumpen lassen haben sich auch die Entwickler, denn World Snooker Championship 2007 protzt mit insgesamt einhundertvier mehr oder minder bekannten Snooker-Spielern und zwanzig offiziellen Turnieren. Glücklicherweise hat man etwas aus den Lizenzen gemacht, denn das Spiel ist wirklich gut geworden.

World Snooker Championship 2007
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Valentin Haller

World-Snooker-Championship-2007-


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Valentin Haller am 24 Jan 2007 @ 22:09
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