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Worms - Open Warfare 2: Review

  Playstation Portable 

Gegner von übermässiger Videospiel-Gewalt und Menschen, die schleimigen Kriechtieren nicht unbedingt zugetan sind, sollten den Artikel wechseln, denn dieses Spiel ist dann wahrscheinlich nicht deren Fall. Alle anderen dürfen sich freuen, denn die Würmer sind wieder da. Worms kommt mit Open Warfare 2 wieder einmal zu einer Stippvisite auf die PSP und beweist einmal mehr, dass das nicht totzukriegende Spielprinzip auch in der grob geschätzten 347. Ausführung nicht viel Charme einbüsst.

Wir wollen die Welt kriegen!

Diejenigen unter euch, die die Worms-Reihe bereits seit Anbeginn der Zeitrechnung - in etwa - kennen, müssen wohl nicht mehr grossartig in das Spielprinzip eingewiesen werden. Aber es gibt da ja auch noch die, die keine Ahnung haben, worum es in Worms geht und dabei in erster Linie an Schweinereien mit einer deutschen Stadt, Vaseline und den Hauptdarstellern aus Susi & Strolch denken... oder so.

In Worms übernehmt ihr das Kommando über ein Team, bestehend aus einer Hand voll Regenwürmern, die extrem gewaltbereit sind und nichts lieber tun, als ein gegnerisches Team, obligatorisch bestehend aus einer im Normalfall identischen Anzahl an Würmern, unter die Erde zu bringen. Wobei das wiederum eine reichlich dämliche Aussage ist, wenn es um Regenwürmer geht, weshalb wir an dieser Stelle lieber von 'um die Ecke bringen' reden.

Die Würmer tummeln sich im klassischen Worms-Szenario und damit auch in Open Warfare 2 auf einer unwegsamen 2D-Landschaft, in der Regel umgeben von tiefem Wasser. Rundenweise bedienen sich die Würmer also nun abstruser und weniger abstruser Waffen und Utensilien, um ihren Gegnern die Gesundheitspunkte aus dem glibschigen Körper zu jagen oder sie gleich auf einen Schlag in den Fluten zu versenken. Das Team, das am Ende der Schlacht noch mindestens einen Wurm auf dem Eiland hat, darf feiern.

Platt wie eine Digiflunder

Richtig, wir sprechen im Jahr 2007 von einem Spiel in 2D-Grafik. Das muss in diesem speziellen Fall nichts heissen, erweist sich Worms: Open Warfare 2 doch als echter Hingucker. Animierte Hintergründe, die putzigen Animationen der Cartoon-Würmchen und die knalligen Effekte wissen zu gefallen und fangen die Atmosphäre der klassischen Worms-Titel perfekt ein.

Auch spielerisch eignen sich die Voraussetzungen der PlayStation Portable sehr ordentlich für eine gepflegte Worms-Partie. Mit dem Digipad steuert ihr die Kriechtiere durch das Gelände und verleitet sie mit dem Quadrat-Knöpfchen zu einem kleinen Sprung. Ein Druck auf den Kreis-Button öffnet die Waffenauswahl, je nach Waffe wird dann mit Digipad nach oben oder nach unten gezielt und mit X gefeuert oder geworfen. Intuitiv, einfach und praktisch. Das mit dem Rein- und Rauszoomen der Levelansicht mit den beiden Schultertasten war das Einzige, was im Test ab und an etwas schwerfällig ging. Wirklich störend war das jedoch nicht.

Die Soundkulisse ist, ebefalls ganz im Stil der Serie, mit unterschwellig-unspektakulärer Musik, spassigen Würmer-Sprüchen und knalligen Explosionen rundum gelungen und weist keine grossartigen Kritikpunkte auf.

Worms - Open Warfare 2
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Tobias Kuehnlein

Worms---Open-Warfare-2


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Tobias Kuehnlein am 04 Nov 2007 @ 10:32
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