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Tom Clancy's Ghost Recon Predator: Review

  Playstation Portable 

Taktische Anweisungen

Der Weg zum Erfolg besteht somit oftmals im Flankieren der Feinde. Obschon die Figuren abgesehen von Torso und Kopf nicht über spezifische Trefferzonen verfügen, stellt ein Schuss in den Rücken die leichteste Methode der Feind-Eliminierung dar. Damit auch in Ghost Recon - Predator uneingeschränkt taktiert werden kann, wurde das Befehlsmenü der Konsolenversion übernommen, wenn auch stark abstrahiert. Mittels Tastendruck könnt ihr euren derzeitigen Körper verlassen und durch alle drei Einheiten schalten. Euren KI-Kollegen kann aber auch ein fixer Aufenthaltsort vorgeschrieben werden, den ihr in Echtzeit direkt auf dem Kampfplatz oder auf einer detaillierten Einsatzkarte festlegen könnt. Ebenso simpel lässt sich das Kampfverhalten bestimmen: Wollt ihr eine Feindstellung inspizieren und unentdeckt aus dem Hinterhalt agieren, so ist der Aufklärungsmodus die empfohlene Alternative. Schaltet ihr die Vorgehensweise jedoch auf Angriff, so greifen eure Begleiter selbständig zur Waffe, um euch Unterstützungsfeuer zu geben, währenddessen ihr euch unbemerkt dank ausgeprägter Flora anschleichen könnt.

Der planmässige Angriff funktioniert seltsamerweise nur in der Theorie. Unsere beiden Ghost-Einheiten wollten trotz expliziter Kampfanweisung keine Leichen stapeln. Obwohl sich der Feind direkt vor deren Nase befand, verharrten unsere Kollegen regungslos. Dieses Fehlverhalten ist deswegen so ärgerlich, weil ihr gefallene Ghost-Mitglieder innerhalb eines knappen Zeitfensters mit einem begrenzten Vorrat an Medipacks wiederbeleben müsst. Trotz einer elitären Ausbildung scheinen die KI-Ghosts jedoch dazu nicht in der Lage zu sein. Verarztet ihr euch nicht rechtzeitig selbst oder stürmt im Kugelhagel zum gefallenen Mitstreiter, seid ihr zukünftig nur noch zu zweit unterwegs.

Generell ist die künstliche Intelligenz nicht die hellste. Terroristen spawnen oft in kleineren Räumen oder hinter Häuserecken, wo sie oft stoisch auf eure Ankunft warten, obwohl längst die Alarmglocken bimmeln. Die Unholde lassen sich somit meist unfreiwillig mühelos über den Haufen bolzen. Apropos bolzen: Für jeden erfolgreichen Treffer hagelt es Erfahrungspunkte auf euer Konto, ebenso für absolvierte Haupt- und Nebenaufträge. Je höher eure Trefferquote und je mehr Ghosts den Einsatz überlebt haben, desto besser. Die somit erwirtschafteten Punkte lassen eure Recken in der Stufe steigen, was ihnen zusätzliche Tarnungs- oder Waffenboni beschert. Ferner lassen sich somit Ausrüstungsgegenstände wie unterschiedliche Kleidungsstücke oder Handfeuerwaffen freischalten. Obschon ihr vor einer Mission aus mehreren Einheiten wählen könnt, lohnt sich der mehrmalige Einsatz derselben Protagonisten, um diese so schnell wie möglich an Erfahrung gewinnen zu lassen und in gefährliche Kampfmaschinen zu verwandeln. Die Auswahl fällt aufgrund der unterschiedlichen Klassen aber nicht immer leicht. So müsst ihr je nach Austragungsort entscheiden, ob ihr lieber mit einem Scharfschützen oder einem mit Schroftlinte bepackten Nahkämpfer ins virtuelle Getümmel zieht. Das Erfahrungspunktesystem trägt aber wunderbar zur Motivation bei.

Tom Clancy's Ghost Recon Predator
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Mirco Kaempfer am 19 Okt 2010 @ 13:59
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