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Tom Clancy's Ghost Recon Predator: Review

  Playstation Portable 

Grafisch überzeugend

Grafisch muss sich Ghost Recon - Predator nicht vor seiner Konsolenvorlage verstecken. Die farbenfrohen Landschaften wurden zwar hinsichtlich des Detailgrades allenfalls ausreichend modelliert, überzeugen jedoch mit einer hohen Polygonanzahl. Auch die Schauplätze selbst sind abwechslungsreich ausgefallen. Neben saftig grünen Dschungelgebieten ballert ihr euch durch Industriegebiete und Lagerhallen. Die Anzahl der Aussenareale überwiegt gegenüber den seltenen Inneneinsätzen hingegen deutlich. Dafür dürfen während der Missionen oft Alternativrouten und verschiedene Absatzpunkte gewählt werden.

Für die musikalische Begleitung sorgen altbekannte Themes der geistigen Vorgänger - auch an den Waffensounds gibt es nichts auszusetzen. Bei den Detonationen durch Plastiksprengstoff hätten wir uns aber einen eindrucksvolleren Soundteppich gewünscht. So ärmlich wie der Klang gibt sich an dieser Stelle leider auch die Explosion selbst: Die Effekte scheinen bei der grafischen Präsentation stiefmütterlich behandelt worden zu sein.

Unausgereift scheint auf dem ersten Blick auch die überladene Steuerung. Das ist vor allem dem unpräzisen Analogstick der PSP geschuldet. Präzise Manöver dauern oftmals viel zu lange. Dass ein zweiter Analogstick zur Justierung der Kameraperspektive fehlt, merkt man spätestens beim Flankieren. Laufen und zeitgleiches Zielen wurde zwar dank Schultertasteneinsatz realisiert, führt aber mitunter zu Handschmerzen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an das Feeling und schleicht ebenso unkompliziert durch das Dschungeldickicht wie auf den grossen Konsolen. Auf Wunsch übrigens sogar im Kooperativmodus.

Tom Clancy's Ghost Recon Predator
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Mirco Kaempfer am 19 Okt 2010 @ 13:59
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