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Scarface - The World is yours: Review

  Playstation Portable 

Die letzte Phase jeder Runde ist die Kampfphase. Entweder versucht ihr, ein anderes Revier zu übernehmen oder verteidigt eines eurer Reviere. Dann könnt ihr eure Schläger strategisch verschieben und angrenzende Reviere verstärken. Entscheidet ihr euch für einen Angriff, wählt ihr zuerst die Anzahl an Schlägern, die ihr dafür benötigt. Ein Schläger muss aber mindestens im Revier zurück bleiben. Habt ihr Power-Aktionen, könnt ihr eine von ihnen vor dem Kampf wählen, um euch damit gegebenenfalls einen Vorteil im Kampf zu schaffen. Bei einem Kampf geht das Spiel in eine andere Ansicht über. Jeweils bis zu zehn Kämpfer stehen sich dann an einer Kreuzung mitten in der Stadt gegenüber. Bewaffnet mit Maschinengewehren und Pistolen ballern beide Gruppen ohne Pause, wobei selbst Rambo neidisch werden würde. Hin und wieder sackt einer zu Boden. Effekte sind, ausser den Mündungsfeuern, keine zu sehen. Erst wenn ihr Power-Aktionen in den Kampfpausen einsetzt, kann es dazu kommen, dass ein Auto in die Luft fliegt. Wirklich spannend sind die Kämpfe eigentlich nicht. Mit neuen Schlägern und einer Handvoll Power-Aktionen ist so gut wie jeder Kampf ein leichter Sieg. Zudem könnt ihr ausser in den Pausen, wo ihr dann eine Aktion auswählt, selber nicht in das Kampfgeschehen eingreifen.

Der Titel verfügt auch über einen Multiplayer-Modus, in dem sich bis zu vier Spieler um die Stadtteile streiten. Die auswählbaren Spielmodi sind identisch mit denen aus dem Kartellherausforderung-Modus. Allerdings kann der Eröffner des Spiels noch einige Optionen vor Beginn der Partie einstellen. Einstellungen wie Startkapital, Zeit, Rundenzahl und ob Allianzen gebildet werden dürfen oder nicht, können nach Wunsch vorgenommen werden.

Technisch zeigt sich Scarface eher von einer schwachen Seite. Die Stadtkarte verfügt kaum über Details. Erst beim näheren Ranzoomen erkennt man Lager und Drogenfabriken als Gebäude. Noch viel gravierender fallen da die unspektakulären Schusswechsel auf, die bei Territoriumskämpfen eingeblendet werden. Mal wird in einer regnerischen Nacht gekämpft, ein anderes Mal bei helllichtem Tag. Die Kamera schwenkt dabei immer wieder durch das Kampfgeschehen hin und her. Die Effekte sind spärlich zu bestaunen. Mündungsfeuer und hin und wieder eine Explosion, nämlich dann, wenn ein Auto in die Luft geht oder eine Granate detoniert, sind schon alles, was der Titel zu bieten hat. Auch bei den Animationen der Schläger gibt es nichts Spektakuläres zu sehen. Hin und wieder zeigt einer sein Hinterteil oder seine Brust als Provokation, mehr ist aber nicht zu sehen. In den Kämpfen sind die ganze Zeit typische Machosprüche wie beispielsweise "Deine Mutter treibt's mit Eseln" zu hören. Ansonsten begleiten solide Hintergrundmusik und die üblichen Schussgeräusche das Kampfgeschehen.

Scarface - The World is yours
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Carlos Mancebo am 30 Dez 2006 @ 14:39
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