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Crisis Core - Final Fantasy VII: Review

  Playstation Portable 

Final Fantasy VII ist zweifellos der beliebteste und gleichzeitig auch meistverkaufte Ableger von Square Enix' berühmter Rollenspiel-Serie. Seit dem Release diesen Teils sind mittlerweile allerdings rund elf Jahre vergangen und ein Remake lässt weiterhin auf sich warten. Stattdessen bringt Square Enix mit Crisis Core ein Prequel zu Final Fantasy VII auf den Markt, welches einen völlig neuen Weg einschlägt. Fans müssen sich also auf einige Änderungen gefasst machen. Welche genau, verraten wir euch in unserem Review.

Crisis Core erzählt also die Vorgeschichte zu Final Fantasy VII, welche rund sieben Jahre vor dessen Ereignissen angesiedelt ist und keine allzu grossen Überraschungen beinhaltet. Wer Final Fantasy VII gespielt hat, dürfte daher bereits wissen, wie die Story von Crisis Core in etwa endet. Auch der Protagonist Zack Fair, ein Soldat des mächtigen Energiekonzerns Shinra, wird allen Fans noch in bester Erinnerung sein. Genauso wie seine beiden Kollegen Angeal und Sephiroth, mit denen er das Verschwinden von Genesis, einem Elite-Soldaten der ersten Klasse, aufklären soll. Gleichzeitig hofft Shinra durch die Entsendung weiterer Soldaten den Krieg mit Wutai endlich zu beenden. Ganz so einfach wie es scheint, ist das jedoch nicht, wie sich schnell herausstellen wird.

Crisis Core - Final Fantasy VII Bild

Erzählt wird die tiefgründige Geschichte mit Hilfe von vielen aufwändigen, spannend inszenierten Zwischensequenzen, welche auf der PSP ihresgleichen suchen. Da stört es einen auch kaum, dass sich diese, auch wenn man sie bereits gesehen hat, partout nicht abbrechen lassen. Auch das Fehlen einer deutschen Sprachausgabe lässt sich angesichts der erstklassigen englischen Sprecher und der praktisch fehlerfrei lokalisierten Texte durchaus verschmerzen.

Es gibt viel zu tun

Wesentlich schwerwiegender ist hingegen die verhältnismässig kurze Spieldauer von knapp zehn bis fünfzehn Stunden, die durch das Absolvieren von Nebenmissionen, von denen es insgesamt mehrere hundert gibt, allerdings deutlich verlängert werden kann. Diese können von jedem der ziemlich grosszügig verteilten Speicherpunkte aus gestartet werden. Leider sind die Nebenquests grösstenteils nicht sonderlich abwechslungsreich, was echte Jäger und Sammler jedoch kaum stören dürfte. Schliesslich kommt man nur so an einzigartige Items und Fähigkeiten heran, die vor allem auf dem höheren der beiden Schwierigkeitsgrade dringend benötigt werden. Auf der leichteren Stufe ist das Abenteuer hingegen selbst für unerfahrene Zocker ein echter Spaziergang. Schade, dass die Entwickler hier keinen Mittelweg gefunden haben.

Crisis Core - Final Fantasy VII
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Tim Richter


Crisis-Core---Final-Fantasy-VII


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Tim Richter am 02 Jul 2008 @ 00:56
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