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Metal Gear Solid - Peace Walker: Review

  Playstation Portable 

Tactical Espionage Strategy?

Da euer Auftraggeber nicht zahlen kann, hält man eine andere Belohnung für euren Auftrag bereit. Die gestellte Forschungsstation im Meer dient als Mutterbasis für euch und eure Crew. Hier werden alle Soldaten verwaltet, Waffen, Medizin und andere Items hergestellt sowie Mitspieler für ein kleines Scharmützel zwischendurch gesucht. Die Einrichtung ist die konsequente Weiterentwicklung des aus der Portable-Ops-Reihe übernommenen Mannschaftssystems. Ihr müsst jetzt aber keine Angst haben, dass der Titel aufgrund des Verwaltungsanteils zum Strategiespielchen verkommt - bei den zahlreichen Einsätzen erwartet euch das altgewohnte Spielprinzip mit Schleich- und Schiesseinlagen, wobei euch anfangs ein Tutorial in alle Mechaniken des CQC (Close Quarters Combat) einführt, wo ihr auch die neuen Steuerungsmöglichkeiten testen könnt. Die Bedienung war nämlich das grösste Manko der Vorgänger, hat man doch fast nie zur gleichen Zeit die Kamera ordentlich justieren und Snake problemlos durch die Spielwelt navigieren können. Die Entwickler haben dem bärtigen Helden zwar noch mehr Bewegungsmöglichkeiten und Animationen spendiert, die teils überladene Tastensteuerung geht aber dank neuem Konzept sehr intuitiv von der Hand. Kenner der Hosentaschenmissionen müssen aber nur bedingt umdenken, da auch hier wieder bis ins kleinste Detail konfiguriert werden kann. Wie ihr seht, hat Peace Walker einiges aus seinem Vorgänger übernommen, geht bei jedem Detail aber einen Schritt weiter.

Portable Operations

So dürft ihr euch jederzeit entscheiden, ob ihr der Story weiter folgt oder stattdessen einen Nebenauftrag erledigt. In beiden Fällen könnt ihr wie gewohnt unterschiedliche Soldaten rekrutieren, die danach eurer Mannschaft beitreten, und diese mit diversen Boni verbessern. Ein Blick auf die Charakterwerte verrät, in welchen Sparten die Männer am meisten draufhaben. Anhand dieser Werte entscheidet ihr dann, ob ihr lieber eure Kantinencrew aufstocken oder eher der Technik Verstärkung schicken wollt. Unentschlossene Naturen können auch auf die Autofunktion zurückgreifen, die euch die Zuweisung erleichtert beziehungsweise abnimmt. Wo man im Vorgänger noch mühsam alle Soldaten per Hand zum Truck schleppen musste, erledigt das nun ein Transportfallschirm per Knopfdruck - praktischer geht's nicht. Wo wir gerade bei Komfortfunktionen sind: Auch am essentiellen Gameplay hat sich einiges geändert. Ihr könnt euch nun an Hindernisse und Wände lehnen und sichtbare Soldaten markieren, um ständig über deren Aufenthaltsort informiert zu sein. Ausserdem ist es nun endlich möglich, in der Hocke zu schleichen, und auch die Funktion, sich tot zu stellen, wurde von den Entwicklern eingebaut. Dafür hat man auf die Fähigkeit zum Kriechen verzichtet, da sie ohnehin selten gebraucht wurde. Ebenfalls wurde das CQC-System überarbeitet und bietet noch mehr Moves, um eure Kontrahenten lautlos aus dem Weg zu räumen. Um einen Feind aus den Latschen zu kippen, müsst ihr aber nicht zwangsweise mit Snake unterwegs sein, auch alle anderen Crewmitglieder können auf Schleichtour gehen, falls sie in eurer Special-Ops-Abteilung tätig sind. So levelt ihr einzelne Charaktere auf, indem ihr mit ihnen spielt, und könnt sogar eure gesamte Truppe völlig automatisch einen Auftrag erledigen lassen, wobei der Computer dann den Ausgang errechnet und euch durch eine Texttafel dessen Ergebnis präsentiert.


Metal Gear Solid - Peace Walker
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Mirco Kaempfer am 08 Jul 2010 @ 09:12
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