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Grand Theft Auto - Chinatown Wars: Review

  Playstation Portable 

Süchtigmachende Sucht

Wem die zahlreichen Story-Missionen nicht reichen, der kann in Chinatown Wars natürlich noch anderweitig sein Geld verdienen. In zahlreichen Lottogeschäften könnt ihr euer Geld mit Rubbellosen verprassen, die euch hin und wieder sogar einen annehmbaren Gewinn ermöglichen. Auch als Taxifahrer könnt ihr wieder auf Tour gehen, illegale Strassenrennen bestreiten oder euch als Drogendealer einen Namen machen. Besonders der Drogenhandel wurde hervorragend ins Spiel implementiert und ist eine, wenn nicht sogar die lukrativste Möglichkeit, schnelles Geld zu machen. Das System ist simpel. Über euren PDA bekommt ihr stets Hinweise, welcher Dealer billig ver- oder teuer ankauft. Verkauft ihr eure Waren beim richtigen Dealer, ist locker ein Gewinn von mehreren Tausend Dollar pro Deal drin. Nur erwischen lassen solltet ihr euch nicht, sonst sind das Geld und sämtliche Drogenbestände, die ihr mitführt, futsch. Allein mit dieser Drogen-Wi-Sim könnt ihr Stunden in Liberty City zubringen.

Apropos Liberty City. Die riesige Stadt, die euch Chinatown Wars auf der PSP präsentiert, ist dem grossen Original aus GTA 4 verblüffend detailliert nachempfunden. Zwar weicht der Stadtplan auch aus technischen Gründen etwas vom Original ab und auf die Industrie-Insel Alderney wurde komplett verzichtet, dennoch ist das PSP-Liberty City im Kern das, was ihr unter Umständen schon aus GTA 4 kennt. Wer aufpasst und sich umschaut, entdeckt zum Beispiel den alten Vergnügungspark Firefly Island, fährt an Niko Bellics erstem Unterschlupf in Hove Beach vorbei oder entdeckt die Villa von Vitali Bulgarin. Der Wiedererkennungswert wäre also gegeben.

Stadt von oben

'Wäre' ist Konjunktiv. Tatsächlich ist es nicht ganz einfach, die markanten Orte aus Liberty City wieder zu erkennen, denn Chinatown Wars spielt ihr aus der Vogelperspektive, ganz in der Tradition von GTA und GTA 2. Zwar neigt das Spiel die Kamera ein wenig, so dass es eher eine perspektivische Draufsicht ist, dennoch bedarf es einiger Gewöhnung, ehe man GTA wieder aus der Vogelperspektive geniessen kann. Das Gleiche gilt für die Steuerung auf der PSP. An die Zielfunktion und diverse Wurfmanöver für Granaten und Molotovcocktails muss man sich erst gewöhnen, das Fahrverhalten der Karossen wirkt im ersten Moment schrecklich empfindlich und besonders in den ersten Minuten werdet ihr an jeder Ecke in eine Mauer, den Gegenverkehr oder eine Ampel krachen. Aber Geduld, wer sich ein bisschen einspielt und die riesige Stadt erkundet, hat die Steuerung bald im Griff und kann auch mit hoher Geschwindigkeit fast unfallfrei durch die Gegend rasen.

Grand Theft Auto - Chinatown Wars
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Tobias Kuehnlein am 02 Nov 2009 @ 17:55
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