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Army Corps of Hell: Review

  PlayStation Vita 

Zum Start des neuen Vorzeige-Handhelds PlayStation Vita darf auch Sqaure Enix nicht mit einem Launch-Titel fehlen. Army Corps of Hell ist eben dieser Launch-Titel und erzählt die Geschichte eines gefallenen Höllenfürsten. Also, sofern man hier von einer Geschichte reden mag. Warum Army Corps of Hell auf eine ganz spezielle Weise aus der Masse der Launch-Titel heraussticht, klärt unser Test zum Action-Rollenspiel.

Die Guten haben Pause

Also, wie war das jetzt mit der Geschichte? Der gefallene Höllenfürst rumpelt effektreich auf die Erde - oder einen anderen nicht näher definierten Steinklumpen im grossen Weltenall, das wird nicht zweifelsfrei klar - hernieder und bemächtigt sich kurzerhand eines kleinen Gnomvolkes, das fortan seine Kämpfe auszutragen hat. Das wird so zumindest in den leidlich animierten Comic-Bildchen, die die Zwischensequenzen darstellen, kommuniziert. Was dann kommt, ist höllischer Einheitsbrei.

Wie in vergleichbaren Spielen, beispielsweise Overlord, schart der umherschwebende Höllenfürst fortan eine kleine Armee aus im Spielverlauf bis zu einhundert Gnomen um sich, die als Magier, Soldaten oder Speerträger auf die gemeinsamen Feinde losgelassen werden. Über rudimentäre Tastenbefehle weist ihr eurem Gefolge einen Gegner zu und bestimmt bei grösseren Widersachern per Schultertaste, wie viele eurer Gnome sich auf den gegnerischen Fleischberg stürzen sollen. Ihr selbst kämpft dabei nie aktiv, sondern schickt immer nur eure Gnome in die Schlacht und belebt sie wieder, wenn sie sterbend am Boden liegen.



Sympathieprobleme

Zwar spielt ihr auch in anderen vergleichbaren Titeln einen bösen Dämonen oder Höllenfürsten. Während es andere Spiele aber dennoch verstehen, eine gewisse Sympathie zum Antihelden entstehen zu lassen, fühlt ihr euch bei Army Corps of Hell mit der Vorgabe eures Protagonisten eher unwohl. Egal, wie man es dreht und wendet, diesen Höllenfürsten mag man einfach nicht leiden, und irgendwie wirkt sich das auch unterschwellig auf den Spielspass aus. Auch die kleinen, aber ziemlich fies aussehenden Gnome lassen keine rechte Bindung zu. Hätte man statt raffgieriger, fies grinsender Gnome ein eher unschuldig wirkendes Völkchen dargestellt, das gegen seinen Willen vom Höllenfürsten assimiliert wird, würde man sich zumindest für die kleinen Krieger ins Zeug legen wollen. Doch auch deren Ableben während der blutigen Schlachten entlockt euch bestenfalls ein Schulterzucken.

Army Corps of Hell
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Tobias Kuehnlein

Army-Corps-of-Hell


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Tobias Kuehnlein am 01 Mrz 2012 @ 07:38
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