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Asphalt Injection: Review

  PlayStation Vita 

Ubisoft verfügt über recht grosse Ressourcen und bringt dementsprechend viele Spiele auf den Markt. Zur Einführung eines neuen Systems darf der Hersteller mit einem eigenen Portfolio nicht fehlen, weshalb zum Start der PlayStation Vita gleich fünf Titel in die Läden gekommen sind. Ein Videospiel hört auf den Namen Asphalt Injection. Damit wird ein neuer Arcade-Racer in die Läden gebracht, der das Genre wieder einmal aufmischen will. Kann das Rennspiel allerdings gegen die bereits etablierten Vertreter bestehen oder landet es als Staubfänger in der Ecke?

Grosser Umfang, wenig Tiefgang

Wer wollte nicht schon einmal mit einem Luxusschlitten durch enge Kurven und lange Geraden heizen und sich so richtig austoben? Was sonst mit derben Bussgeldern bestraft wird, lässt sich in Asphalt Injection ohne jegliche Probleme ausleben. Der Titel kommt in reinster Arcade-Manier daher und bietet keinerlei Anspruch auf Realismus. Der erste Blick in die Karriere lässt auf einen recht grossen Umfang hoffen. Zahlreiche Ligen stehen parat. Dennoch muss der Spieler im Qualifikationsbereich anfangen und sich nach und nach den Weg in die anderen Sektionen bahnen.

Asphalt Injection Bild
Die Auseinandersetzungen erfordern immer eine bestimmte Anzahl von Sternen, die man nur durch das Gewinnen einzelner Rennen erlangen kann. Damit steht einem ein langer Weg bevor, wenn man wirklich alle Strassenrennen bestreiten möchte. Zeitlich gesehen wird man recht lange an dem Titel sitzen können. Der erste Eindruck war nicht verkehrt, denn die Masse der Herausforderungen ist recht gross. Was zunächst einmal nach einem positiven Aspekt klingt, wird bereits nach wenigen Stunden zur Qual: Die Karriere ist leider nicht viel mehr als eine simple Aneinanderreihung von einzelnen Rennen. Keine Rennkalender, kein richtiges Ziel vor Augen, und eben absolut kein Tiefgang. Warum sollte man also die Auseinandersetzungen bestreiten? Einzig die Aussicht auf weitere Strecken und neue Autos ist lohnend, wenngleich dieses Element mit der Zeit in den Hintergrund gerät.

Schade eigentlich, denn die Zutaten, die Asphalt Injection auf dem Papier bietet, sind gar nicht einmal so übel. Der Titel kann mit vielen namhaften Lizenzen aufwarten und bietet daher unter anderem Wagen von Ford, BMW, Ferrari und Lamborghini. Farbe und Aufkleber können je nach Wunsch verändert werden. Zudem schaltet man im Laufe der Zeit neue Upgrades frei und kann damit die Aufhängung, die Bremsen oder gar die Motorleistung verbessern. Diese Implementierung ist zwar lobenswert, bleibt aber in einem derart kleinen Rahmen, dass sie spielerisch kaum Auswirkungen auf das Geschehen hat. Eigene Ideen wären da viel eher wünschenswert gewesen, als sich nur kleine Aspekte aus anderen Genrevertretern zu borgen.

Asphalt Injection
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Daniel Dyba

Asphalt-Injection


Daniel Dyba am 29 Feb 2012 @ 19:02
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