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Assassin's Creed III - Liberation: Review

  PlayStation Vita 

Die Assassinen haben momentan wohl Hochsaison. Anders kann man es sich wohl kaum erklären, dass neben dem dritten Seriensprössling nun auch ein spezieller Ableger für die PlayStation Vita erschienen ist. Dabei soll man ein völlig eigenständiges Erlebnis vorgesetzt bekommen. Doch können die Helden aus Assassin's Creed III: Liberation mit den bisherigen Serienteilen mithalten?

Frauenpower

Die Geschichte der Welt hat schon so manche schwere Zeit überstanden. Dazu gehört auch die Amerikanische Revolution, bei der unglaublich viele Völker ihre Finger im Spiel hatten. Doch der Weg zur Unabhängigkeit ist eben kein Zuckerschlecken, was auch die Protagonistin aus Assassin's Creed III: Liberation erfahren muss. Aveline ist die erste spielbare Assassinin innerhalb der Reihe. Das Mädchen kommt aus überaus gutem Hause und hat zugleich französische wie afrikanische Wurzeln. Sie steht deshalb ein wenig zwischen den Stühlen, denn während sie selbst einen hohen Lebensstandard erfahren hat, werden viele Afrikaner als Sklaven gehalten.



Das sind Ungerechtigkeiten, die Aveline kaum ertragen kann, wobei auch sie nicht immer ein leichtes Leben hatte. Als Kind ist ihre leibliche Mutter verschwunden, was sie selbst heute noch nicht verwunden hat. Auf der Suche nach ihrem wahren Ich und dem Wunsch zu helfen, hat sie sich der Bruderschaft der Assassinen angeschlossen. Ihr Vater und ihre Stiefmutter halten sie immer noch für eine feine Dame, doch sobald es Nacht ist, schleicht sie sich heraus und meuchelt mit der obligatorischen Doppelklinge umher. Der Plot selbst hat mit der Handlung des dritten Hauptteils nur wenig gemein, die Überschneidungen halten sich daher im überschaubaren Rahmen. Einzig die Zeit, in der beide Videospiele handeln, ist dieselbe. Dennoch ist es nett, dieses Mal einen anderen Blickwinkel zu erleben, wenngleich man als Anhänger der Serie nicht viel verpasst, wenn man diesen Ableger ausser Acht lässt.

Doch inwieweit kommt auch das typische Spielprinzip auf dem Handheld zum Einsatz? Auf den ersten Blick bekommt man alle Annehmlichkeiten geboten, die es auch in die anderen Teile geschafft haben. Aveline bewegt sich in einer recht freien Welt, springt über Dächer, klettert an Fassaden hoch und muss in entsprechenden Aufträgen Attentate ausführen. Wie gewohnt gilt es häufig aber auch, Personen zu verfolgen oder Hinweise zu suchen. Alles beim Alten also, könnte man sagen. Ebenfalls haben es einige Nebenmissionen in das Spiel geschafft, wobei die Anzahl eher im kleinen Rahmen bleibt. So darf der Spieler unter anderem mit Waren Handel betreiben und sich so einige Groschen dazuverdienen.

Assassin's Creed III - Liberation
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Daniel Dyba


Assassins-Creed-III---Liberation


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Daniel Dyba am 08 Nov 2012 @ 15:11
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