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God of War Collection: Review

  PlayStation Vita 

Vor einigen Jahren schaffte es eine muskelbepackte, von Asche bedeckte und jähzornige Gestalt, eine kleine Revolution in der Videospielbranche loszutreten. Kenner wissen vermutlich sofort, dass hier die Rede von unserem Lieblings-Antihelden Kratos ist. Mit Erscheinen des ersten God-of-War-Teiles ging ein Raunen durch Fachpresse sowie Spielerschaft, bot der Titel doch eine (für damalige Zeiten) herausragende Optik und paarte diese zudem noch mit einer pompös inszenierten, epischen Geschichte um Verrat und Rache und ebenso brachialem wie motivierendem Gameplay. Seitdem ist das Franchise rund um den zornigen Kriegsgott kaum noch aus der Videospiellandschaft wegzudenken, und so bietet sich Fans und Neulingen aktuell die Gelegenheit, die beiden Erstlingswerke auch auf der Vita geniessen zu können. Wir klären auf, was die mobile Version der beiden Klassiker so alles zu bieten hat.

Kampfmaschine im Taschenformat

Bei der God of War Collection handelt es sich um einen schlichten Port der bereits 2010 für die PlayStation 3 erschienenen HD-Kollektion, welche God of War sowie den Nachfolger God of War II umfasst. Im ersten Teil kann miterlebt werden, wie Hauptprotagonist Kratos einen fatalen Pakt mit Kriegsgott Ares eingeht, ohne dabei jedoch an die Konsequenzen solch eines Handels zu denken. Im Nachfolger dreht sich ebenso alles um seinen Zwist mit den Göttern, und wir werden Zeuge, wie Kratos' Rachefeldzug ihn immer weiter auf die Spitze des Olymps führt.

God of War Collection Bild
Wie unschwer zu erkennen ist, orientieren sich Handlung und Setting stark an der griechischen Mythologie, und wir begegnen im Laufe der Geschichte einer Vielzahl an bekannten Sagenfiguren wie beispielsweise Athene, Hades und Zeus oder gar Titanen wie Kronos und Gaia höchstpersönlich. Hier befindet sich vermutlich einer der grössten Charmepunkte des Franchises, denn durch die Einbettung in real bestehende Mythen macht es unglaublich Spass, sich auf die Suche nach der Büchse der Pandora zu begeben, in den Hades hinabzusteigen und den Styx zu überqueren oder auf die Insel des Erschaffens zu reisen, um dort die Moiren, die Schicksalsgöttinnen, aufzusuchen.

Doch auch spielerisch weiss God of War selbst nach so vielen Jahren noch bestens zu unterhalten. Überwiegend schnetzeln wir uns mit simplen, jedoch ebenso raffinierten Kombos mithilfe unserer Chaosklingen durch eine Vielzahl an Gegnern und erweitern unsere Fähigkeitenpalette mithilfe gesammelter Erfahrung stetig. So erhalten wir von den Göttern regelmässig sogar Zauberkräfte und lassen beispielsweise alles betäubende Blitze vom Himmel fahren. Oder wir nehmen uns die Kräfte, indem wir Medusa selbst das Haupt vom Körper trennen und somit ab sofort die Möglichkeit haben, Gegner zu versteinern. Das actionlastige Kampfgeschehen wird dabei regelmässig von kleineren und grösseren Rätseleinlagen aufgelockert, in denen Geschick und Köpfchen erforderlich sind.

God of War Collection
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Jessica Rehse


Jessica Rehse am 09 Jun 2014 @ 13:18
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