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Gravity Rush: Review

  PlayStation Vita 

Exklusivtitel muss man in dieser Generation der Videospielsysteme schon mit der Lupe suchen. Die meisten Entwickler verlassen sich aus Geldgründen auf Multititel, weshalb ein Videospiel, das nur für ein System erscheint, etwas recht Besonderes ist. Dieses Attribut gilt ebenso für das PlayStation Vita-Spiel Gravity Rush. Da es bereits lange Zeit vor dem Start viele positive Stimmen in Bezug auf das Action-Adventure gab, warten Handheld-Besitzer mit ausgereifter Vorfreude auf die Veröffentlichung. Wird der ungewöhnliche Titel den Erwartungen gerecht?

Über den Wolken

Wenn man irgendwo in einer dunklen Gasse aufwacht, nicht weiss, wer man ist und wo man sich eigentlich befindet, dann liegt entweder eine unglaublich gute Party hinter einem oder man hat schlicht sein Gedächtnis verloren. Wohl eher die zweite Variante trifft auf die Protagonistin in Gravity Rush zu, die kurzerhand den Namen Kat verpasst bekommen hat. Das junge Mädchen kommt zum Start des Titels an einen für sie völlig unbekannten Ort. Begleitet wird sie von einer Katze, die ihr bereits nach wenigen Spielminuten besondere Kräfte zu verleihen scheint. Mit ihrer Hilfe kann sie die Schwerkraft beeinflussen und sich im luftigen Raum umherbewegen.

Gravity Rush Bild
Personen, die über solche Fähigkeiten verfügen, bewegen sich erst seit einer kurzen Zeit in der Stadt Hekseville. Mit dieser Erscheinung wurde ebenfalls ein Portal geöffnet, das auch zahllose Nevi mitgebracht hat. Dabei handelt es sich um fiese Schattenwesen, die überall für Unheil sorgen und die Stadt buchstäblich auseinanderreissen. Ungeachtet der Tatsache, dass Kat mehr als nur skeptisch betrachtet wird, beschliesst sie, den Leuten der Stadt zu helfen. Dabei ergründet sie nicht nur das Schicksal der Welt, sondern bekommt mehr als deutlich zu spüren, wer sie eigentlich ist.

Die Handlung von Gravity Rush ist ziemlich spannend aufgebaut. Zu Beginn geht es fast nur um Nichtigkeiten. Erst nach und nach geht es zunehmend um wichtigere Themen, die einen aufgrund ihrer intensiven Erzählweise definitiv in ihren Bann ziehen. Die Inszenierung ist vollends gelungen, wofür besonders die lustigen Dialoge und Monologe der Hauptfigur verantwortlich zeichnen. Die Handlungsstränge werden zwischenzeitlich immer wieder mit Comicstrips erzählt, die von hochwertigen Illustrationen untermauert werden. Ein Wisch über das Touchpad und schon geht es zu einem neuen Bildchen. In dieser Hinsicht geizt Gravity Rush nicht gerade mit seiner künstlerischen Ader.

Gravity Rush
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Daniel Dyba


Gravity-Rush


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Daniel Dyba am 06 Jun 2012 @ 20:35
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