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Killzone - Mercenary: Review

  PlayStation Vita 

Shooter gehen immer. Und vielleicht kurbeln sie sogar die Verkaufszahlen der PlayStation Vita an? Mit Killzone: Mercenary hat Sony auch eine populäre Marke parat, die jetzt die hauseigene Handheld-Konsole erobern soll. Und tatsächlich: Die Knallerei sieht schick aus und bereitet Spass. Aber?

Dünne Handlung

Die Geschichte von Killzone: Mercenary ist zeitlich kurz nach der ersten Killzone-Episode (PlayStation 2) angesiedelt. Selbst darf man in die Haut des Söldners Arran Danner schlüpfen, der in erster Linie nur eines im Sinn hat: Kohle! Und diese bekommt er durch seine Auftraggeber. Gemeinsam mit anderen Soldaten ist es seine Aufgabe, allerlei Missionen zu erledigen und dafür ordentlich entlohnt zu werden. Und so geht's mal zur Befreiung eines hochrangigen Kolonels oder zum Zerstören wichtiger Anlagen der befeindeten Helghast auf ihrem eigenen Heimatplaneten Helghan. Das Söldnerthema hat freilich den Vorteil, dass man sich nicht intensiv mit der Handlung auseinandersetzen muss. Die Herausforderungen sind zwar aneinandergereiht, und man erhält teils stimmungsvolle, teils etwas zu lange Hintergrundinformationen, letztlich ist das ganze Drumherum jedoch höchstens dazu da, etwas Atmosphäre zu erzeugen. Das genügt - auch in Anbetracht der Tatsache, dass wir hier über einen Ego-Shooter sprechen.

Dennoch verschenkt Killzone: Mercenary viel Potential. Das Schicksal der zum Beispiel zu rettenden Personen oder das der KI-kontrollierten Kollegen ist einem weitgehend egal, zumal die soldatischen Mitstreiter mit ihren coolen, männlichen Sprüchen nerven. Über die seltsamen Helghast erfährt man ebenfalls recht wenig, manch explizite und fiese Szene sowie Überraschung lassen aber immerhin ein flaues Gefühl in der Magengegend entstehen. Bezogen auf den Verlauf wäre einfach viel mehr möglich gewesen.

Killzone - Mercenary Bild

An die Waffen!

Ach, wozu mit der Geschichte aufhalten, wenn man sich gleich ins Getümmel stürzen kann? Killzone: Mercenary lässt Spielern kaum die Zeit, sich ausgiebig mit der Steuerung vertraut zu machen. Hier und da erklärt ein Mitstreiter ein paar Aspekte, dann geht's zur Sache. Die ersten Helghast warten darauf, abgeknallt zu werden, in bester Shooter-Manier nimmt man Deckung, robbt von einem sicheren Versteck zum anderen, lädt im Schutz nach und schickt eine Extraportion Kugeln gen Feind. Das klappt dank der zwei Analogsticks, der beiden Schultertasten und der PlayStation-typischen Knöpfe wunderbar. Killzone: Mercenary spielt sich in der Tat wie ein waschechter Shooter auf der grossen Konsole. Positiv gefällt, dass die dezente Trägheit beim Hantieren mit den Tötungsspielzeugen, ein bekanntes Element der Killzone-Reihe, auf der Vita keine Verwendung findet. Das gesamte Spieltempo ist etwas niedriger gehalten, die Verzögerungen gehören aber zum Glück der Vergangenheit an. Kurzzeitiges Rennen, Schutzsuchen, Munitionsammeln, Feinde-im-Nahkampf-mit-dem-Messer-Abmetzeln - das klappt tadellos und geht schnell in Fleisch und Blut über. Auch die Touchscreen-Elemente wurden sinnvoll integriert. Mittels Fingereingabe betätigt man Schalter, wirft Handgranaten, nimmt an einem Geschütz Platz oder steuert Drohnen.

Für jeden erledigten Kontrahenten und andere relevante Aktionen bekommt man Geld, das man an bestimmten Orten ins eigene Waffenarsenal investieren kann. Munition, effektivere Knarren, Granaten - sozusagen alles, was das Herz begehrt.

Killzone - Mercenary
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Sven Wernicke


Killzone---Mercenary


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Sven Wernicke am 04 Sep 2013 @ 10:00
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