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Little Deviants: Review

  PlayStation Vita 

Mal wieder Lust auf eine nette kleine Minispielsammlung? Dann könntet ihr bei den Little Deviants für die PlayStation Vita vielleicht goldrichtig liegen. Wie gut sich die "kleinen Abartigen", ein kunterbunter Haufen von Charakteren mit Puderzuckereffekt, mit der Vita und insbesondere ihren besonderen Fähigkeiten verstehen, zeigt euch unser Test.

Willkommen auf Whoman

Zu Beginn geht's gleich mächtig zur Sache. Die Deviants stürzen, von den finsteren Botz verfolgt und beschossen, auf der Welt Whoman ab. Bei der alles andere als sauberen Landung zerbricht ihr Schiff in 1.000 Stücke - und nun dürft ihr drei Mal raten, welchen Sinn und Zweck ihr durch das Bestreiten von diversen Minispielen verfolgen werdet. Bingo - rettet die Deviants, indem ihr ihnen helft, die einzelnen Bruchstücke wieder einzusammeln. Gleichzeitig wollen aber auch noch die Bewohner Whomans vor den Botz und ihren untoten Armeen beschützt werden. Keine leichte Aufgabe. Doch mit Touchscreen, Touchpad und Neigesensoren sehen wir uns gegen die Bedrohung bestens gewappnet.

So viel zur eigentlich - und wie gewohnt - belanglosen Hintergrundgeschichte in Little Deviants. Das eigentliche Ziel ist es, in all den verschiedenen Minispielen einen Highscore aufzustellen und diesen online in Ranglisten zu teilen. So werden Freunde herausgefordert und - womöglich - auch zu Feinden gemacht. So weit dürfte es allerdings nicht kommen. Bei den Minispielen hat sich Entwickler BigBig Studios, der die Veröffentlichung seines Spiels aufgrund der Schliessung durch Sony leider nicht mehr miterleben wird, wirklich einiges überlegt und die Features der Vita ausgiebig und einfallsreich genutzt.

Hier schön zu sehen: Das Touchpad-Terraforming
Little Deviants Bild

Minispiele, so weit das Auge reicht

So nutzt ihr beispielsweise beim ersten Minispiel, Weidenroller genannt, lediglich das rückseitige Touchpad, um Terrainverformungen vorzunehmen. Durch das Verformen der Landschaft rollt ihr euren Deviant umher, um Sterne für Extrapunkte und letzten Endes den Schlüssel für die Öffnung eines Portals zu sammeln. Das fühlt sich ziemlich frisch an und steuert sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit auch recht gut. Bei der Botz-Invasion geht es darum, die angreifenden Botz mit den Bewegungssensoren und der hinteren AR-Kamera im Raum aufzuspüren und die euch begleitenden Deviants mit einem Geschütz zu beschützen. Schafft ihr das nicht, werden sie von den Botz durch plötzlich auftauchende Portale verschleppt. Das ist für ein paar Runden witzig, ermüdet aber auf Dauer.

Beim Budenkracher nutzt ihr sowohl den Touchscreen als auch das rückseitige Touchpad, um Botz aus einer Scheune zu werfen. Witzig: Die Scheune ist mit mehreren Toren versehen, die euch bei der Öffnung nicht nur die fiesen Botz, sondern auch die Bewohner Whomans oder andere Deviants präsentierent. Kickt ihr die Falschen heraus, gibt's Punktabzüge. Dreht euch ein Botz seinen Rücken zu, tippt ihr ihn einfach mit dem Touchscreen an. Dreht er euch seinen Rücken nicht zu, müsst ihr ihn eben von hinten via Touchpad aus der Scheune befördern. Das geht bei höheren Stufen schon fast als Geschicklichkeitstest und Motoriktraining durch und reicht, um euch für ein paar Minuten zu unterhalten. Aber auch hier gilt: Auf Dauer ist das nix!

Little Deviants
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Andy Wyss


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Andy Wyss am 14 Feb 2012 @ 12:31
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