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New Little King's Story: Review

  PlayStation Vita 

Schon 2009 konnten sich die Entwickler von Cing nicht so recht für ein Genre entscheiden. Trotzdem unterhielt Little King's Story auf der Wii aufgrund der ungewöhnlichen Mixtur aus Aufbau-, Strategie- und Rollenspiel. Das mittlerweile drei Jahre alte Spiel erhielt jetzt keine Fortsetzung, sondern vielmehr eine Neuauflage für die PlayStation Vita. Qualitativ hat sich an dem Werk nichts verschlechtert. Es bleibt allerdings nach wie vor ein Titel, der nicht die Massen begeistern wird.

Drama im Königreich

Hilfe! Das Königreich wurde von seltsamen Kreaturen regelrecht überrannt! Das Schloss des Königs wurde eingenommen, der junge Herrscher muss fliehen. Irgendwohin, wo er sich neu formieren, Menschen rekrutieren und vielleicht sogar gleich ein neues Reich aufbauen kann. Selbst schlüpft man in die Haut des Machthabers und erfährt nach und nach, wer wirklich hinter diesem Drama steckt und wieso man gefälligst sieben Prinzessinnen retten muss. Hinzu gesellen sich allerlei Charaktere, welche dem Helden zu Beginn zur Seite stehen und ihn unterstützen. Das führt manchmal zu ewig langen und sehr zähen Dialogen, speziell in der ersten halben Stunde ist das alles am Rande des Erträglichen. Dafür erlernt man die Besonderheiten von New Little King's Story auf spielerische Art und stellt schnell fest, wie unkonventionell der Genremischmasch ist.

Wie geht das jetzt?

Den König kontrolliert man direkt und geleitet ihn so durch die weitläufigen Schauplätze. Die Besonderheit ist jedoch, dass man Bewohner der Umgebung sozusagen schnappen kann. Fortan begleiten diese den Protagonisten - mit der Zeit ist es möglich, eine ganze Horde um sich zu scharen und ihnen bestimmte Jobs zuzuteilen. In bestimmten Gebäuden bringt man den Leuten bei, als Leibgarde oder Jäger zu kämpfen, als Bauer verbuddelte Schätze zu finden oder als Handwerker nützliche Dinge zu produzieren. Sie alle wiederum tragen ihren Teil dazu bei, neue Gebiete zu erkunden, meist lustig ausschauende Gegner zu bezwingen und Geld zu verdienen. Dieses wiederum verwendet man, um neue Häuser aus dem Boden zu stampfen beziehungsweise das eigene Reich zum Wachstum zu verhelfen. Im Kern steckt in New Little King's Story also eine waschechte Aufbausimulation, die allerdings zu keiner Zeit zu anspruchsvoll geraten ist. Einsteiger werden nicht überfordert, Experten erhalten genügend Anspruch, um nicht auf ewig dazu verdammt zu sein, immer die gleichen Dinge zu erledigen.

Bei den feindlichen Auseinandersetzungen wird es einerseits actionreich, andererseits strategisch, denn der König besitzt ein Schwert, mit dem er selbst austeilen und Feinde vermöbeln kann. Das ist simpel und nur in Notfällen sinnvoll. Besser ist es, eine Gruppe von Soldaten zu besitzen, die die Drecksarbeit übernehmen. Auf Knopfdruck schickt man diese gen Feind, so weit kein Problem. Dumm nur, dass es an allerlei Komfortfunktionen fehlt. Das bedachte Auswählen und Markieren von zu attackierenden Schurken ist nicht oder nur teilweise möglich. Ebenfalls wird es schwierig, wenn man in der Menschengruppe auch noch Arbeiter besitzt, die dann in die Schlacht ziehen. Hier gibt es schlicht keine Möglichkeit, das Personal sinnvoll zu verwalten. Dabei hätte man dies doch über Touchscreen-Eingaben lösen können?

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Sven Wernicke


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Sven Wernicke am 05 Okt 2012 @ 09:15
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