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Reality Fighters: Review

  PlayStation Vita 

Mit der PlayStation Vita macht Sony nicht nur grafisch auf dicke Hose, sondern stattet den Handheld auch mit Funktionen wie Bewegungssensoren, Kameras und somit Augmented Reality - übersetzt "Erweiterte Realität" - aus. Warum also nicht einen flotten Zweikampf auf eurem Bürotisch, in eurer Küche oder draussen in der freien Natur austragen? Entwickler Novarama will dies mit Reality Fighters möglich machen. Ob das Vorhaben gelungen ist oder dabei nur ein halbgares Spielerlebnis herauskam, haben wir für euch bereits vorab herausfinden können.

Prügeln auf dem Bürotisch

Reality Fighters setzt vollkommen auf die beiden in die Vita integrierten Kameras. Mithilfe der beiden Linsen erschafft ihr einen Kämpfer oder auch eine Kämpferin ganz nach eigenem oder fremdem Vorbild. In unserem Fall musste die Freundin des Testers mit ihrem Gesicht herhalten, was für ein spassig aussehendes Endresultat sorgte. Mit ihrem nicht ganz ernsthaften Kommentar "So ein Scheiss!" wusste der Berichterstatter dann auch, dass das Vorhaben durchaus als gelungen bezeichnet werden konnte. Nachdem das Gesicht der Freundin auf die Spielfigur übertragen wurde, konnte auch der Rest der Kämpferin komplett nach eigenem Gusto erschaffen werden.

Soll der Kämpfer eher dünn und zerbrechlich erscheinen oder doch lieber als rollende Dampfwalze seine Gegner einschüchtern? Das bleibt hier vollends euch überlassen. Bei der Wahl der Kleidung seid ihr zu Beginn zwar noch etwas eingeschränkt, mit gewonnenen Kämpfen füllt sich euer Konto aber mit ein paar wertvollen Credits, womit neue Accessoires eingekauft werden können. Besiegte Gegner hinterlassen ebenfalls ein paar neue Kleidungsstücke und sind im Anschluss als spielbare Charaktere anwählbar.

Reality Fighters Bild
Doch nicht nur bei der Erschaffung neuer Kämpfer überlässt euch das Spiel eurer eigenen Kreativität, sondern auch bei der Kreation neuer Arenen. Völlig gleich, ob ihr ein Duell auf eurem Wäschetrockner, eurem Bürotisch oder auf dem Deckel eurer Toilette austragen wollt - hier stehen euch wirklich sämtliche Optionen offen. Es ist auch möglich, eure so erschaffenen Arenen abzuspeichern.

Mister Miyagi würde sich im Grabe umdrehen

Durch die Story des Spiels werdet ihr von niemand Geringerem als (dem leider bereits verstorbenen) Noriyuki "Pat" Morita geführt, den die meisten von euch als Mister Miyagi aus den Karate Kid-Filmen kennen dürften. Vor und nach den Kämpfen gibt sein virtuelles Alter Ego ein paar Sprüche von sich, die aber leider belangloser nicht sein könnten und mit der Zeit von euch nur noch weggeklickt werden. Als neuer Schützling von Miyagi wählt ihr zu Beginn des Spiels aber erst mal einen Kampfstil aus. Die Auswahl ist reichhaltig und bietet von Ballett über Kung-Fu bis hin zu nennen wir sie mal exotischen Kampfstilen wie Zombie, Disco oder Breakdance so ziemlich alles, was sich das Kämpferherz wünschen kann. Die Bewegungsabläufe wurden jeweils gut eingefangen, und das Move-Repertoire entspricht dem, was man sich unter den Kampfstilen vorstellen kann. Bei der Erstellung des Charakters lassen sich sogar eigene Soundeffekte aufnehmen, die beim Betreten der Arena oder bei Siegen abgespielt werden.

Reality Fighters
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Andy Wyss


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Andy Wyss am 13 Feb 2012 @ 15:00
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