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Silent Hill - Book of Memories: Review

  PlayStation Vita 

Gerade erst kam die Silent Hill-Reihe mit dem letzten Ableger so langsam wieder zur alten Stärke zurück. Zwar hatte das Spiel mit einigen Fehlern zu kämpfen, aber dennoch wurde das Geschehen weitestgehend positiv aufgenommen. Ein neuer Ableger wurde nun für die PlayStation Vita veröffentlicht. Bewegt sich auch Silent Hill: Book of Memories in eine ansprechende Richtung? Wir haben das Horrorspektakel in die Abgründe der Testhölle geschickt.

Mobiler Horror?

Ein Horrorspiel auf einem mobilen System? Das kann doch nicht gutgehen. Das dachten sich wohl auch die Macher von Silent Hill: Book of Memories. Es ist natürlich ein Wagnis, die düstere und gruselige Stimmung auch unterwegs zu gewährleisten. An solchen Versuchen sind schon ganz andere Spiele gescheitert. Daher haben sich die Entwickler dieses Titels von Vornherein auf ein neues und eigentlich serienfremdes Spielsystem versteift. Doch bevor es ans Eingemachte geht, merkt man einige Veränderungen schon zu Beginn.



Anstatt einen Charakter vorgesetzt zu bekommen, lässt man nämlich den Spieler selbst zur Tat schreiten. Zur Auswahl stehen daher mehrere Körpermerkmale und ebenso die Auswahl, ob die Figur Männlein oder Weiblein sein soll. Nach dieser ersten Konfrontation mit dem mobilen Silent Hill trifft man sogleich auf einen alten Bekannten des letzten Seriensprösslings. Damit ist der Postbote gemeint, der dem Spieler pünktlich zum Geburtstag ein geheimnisvolles Paket überreicht. Darin enthalten ist ein merkwürdiges Buch, das alle Lebensinhalte des Charakters in Textform enthält. Als wäre das nicht schon merkwürdig genug, versucht der Spieler nun, seine eigene Geschichte umzuschreiben. Davon erhofft er sich natürlich ein besseres Leben. Doch was folgt, ist der blanke Horror.

Im Traum bewegt man sich in den skurrilen Gegenden der Hölle und erfährt durch Notizzettel und seltene Zwischensequenzen mehr über den Verlauf der Handlung. Der Ansatz mag zwar nett sein, kann bei Weitem aber nicht die Qualität oder den Horror eines konventionellen Teils der Reihe einfangen. Es wird einfach kaum etwas erzählt, sodass die ohnehin sehr wenigen Figuren ohne jeglichen Tiefgang auskommen müssen. Es gibt mehrere Enden, die man durch verschiedene Spielweisen auslösen kann. Doch ob man den Abspann aufgrund des fragwürdigen Gameplays überhaupt erreichen will, ist dagegen eine ganz andere Frage.

Silent Hill - Book of Memories
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Daniel Dyba

Silent-Hill---Book-of-Memories


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Daniel Dyba am 22 Nov 2012 @ 08:37
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