GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Tearaway: Review

  PlayStation Vita 

Mit Tearaway zeigen die Entwickler von Media Molecule, dass sie auch ohne LittleBigPlanet ein tolles Abenteuer erschaffen können. PlayStation-Vita-Besitzer erhalten hier ein wunderbares Abenteuer. Doch eines wird benötigt: Aufgeschlossenheit für skurrilere Ideen.

Ab in die Papierwelt

Ja, skurril. Das ist in der Tat bei Tearaway Programm. Schon zu Beginn erfährt man, dass der Postbote Iota eine sehr wichtige Nachricht zu überbringen hat. Das Problem ist nur, dass er diese Botschaft dem Spieler überreichen muss. Nur sitzt der vor der Konsole und scheint für alles Unheil in der Welt von Tearaway verantwortlich zu sein. Ein Dilemma, zumal man Iota durch das Abenteuer zu einem selbst geleitet. Und das ist auch der Punkt: Allein schon das Szenario und der überaus charmante, zuckersüsse Ansatz dürften nichts für Actionfanatiker sein. Die können weniger etwas mit der ruhigen, schrägen, aber doch sehr intelligenten Erzählweise anfangen. Die gesamte Geschichte wird zudem von einem deutschen Sprecher kommentiert, die Stimme aus dem Off hat noch einige Scherze parat und verlangt auf gewisse Weise kontinuierlich die Aufmerksamkeit des Spielers. Und da ist noch die Integration der Vita-eigenen Funktionen. Dank der Kamera ist das eigene Gesicht oftmals Teil der Handlung und der Schauplätze - das zusammen ist alles andere als konventionell und setzt unbedingt ein gewisses Grundinteresse voraus.



Unterhaltsamer Spass

Spielerisch ist Tearaway ein ziemlich lineares Action-Adventure mit einem recht grossen Puzzle- und Geschicklichkeitsanteil. Selbst schlüpft man in die Rolle des sogenannten "Wesens", um Iota durch die Gebiete zu steuern. Der Clou ist allerdings die Interaktion mit der Umwelt. Durch das Tippen auf das Trackpad auf der Vita-Rückseite aktiviert man Trommeln, lässt den kleinen Boten springen oder Hindernisse entstehen beziehungsweise verschwinden. Zudem sieht man sich selbst aufgrund der amüsanten Einbettung der Kamerafunktion der Handheld-Konsole, was ebenfalls Einfluss auf das Geschehen hat. Bewegungssensoren, Touchscreen und Mikrofon werden ferner sporadisch eingesetzt, um so den doch recht strikten Weg zum Ziel zu kaschieren. Das gelingt die erste Zeit wirklich verdammt gut, vor allem wenn immer wieder neue Ideen auftauchen, die ein Umdenken und Ausprobieren notwendig machen.

Tearaway
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Sven Wernicke

Tearaway


Tearaway


Tearaway


Tearaway


Sven Wernicke am 22 Nov 2013 @ 18:06
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen