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Uncharted - Golden Abyss: Review

  PlayStation Vita 

Nathan Drake hat für Sony wohl fast schon den Stellenwert, den beispielsweise ein Super Mario für Nintendo oder ein pfeilschneller Igel namens Sonic für SEGA hat. Beim Anblick von Nathan Drakes Abenteuern könnte man fast schon fragen, wer Lara Croft denn überhaupt ist. Nun steht mit Uncharted - Golden Abyss nach drei PlayStation 3-exklusiven Serienteilen der erste Ableger für die PlayStation Vita in den Startlöchern, der nicht von den Schöpfern bei Naughty Dog, sondern von Sonys internen Bend Studios entwickelt wurde. Ob die ihr Handwerk genauso verstehen, verrät euch unser Testbericht.

Ein alter Bekannter

Im PlayStation Vita-Starttitel Uncharted - Golden Abyss schlüpft ihr einmal mehr in die Haut des akrobatisch talentierten Nathan Drake, erlebt durch seine Augen aber nicht etwa eine an den dritten Teil anknüpfende Geschichte, sondern erfahrt, wo sich Drake vor seinem Abenteuer herumgetrieben hat. Und wir können euch jetzt schon verraten: Wieder hat er mächtig Ärger am Hals, wieder dürfen atemberaubende Landschaften bestaunt, und wieder will ein nettes Mädchen vor einem Schurken - dieses Mal ein schlecht gelaunter Ex-General mit Hang zu alten Artefakten - gerettet werden.

In der zweiten Hälfte des Spiels treffen wir sogar noch auf einen alten Bekannten: Haudegen Sully - Drakes Mentor, Partner und praktisch sein Ziehvater - mischt ebenfalls wieder mit. Doch die Bend Studios haben es nicht einfach dabei belassen. Mit Marisa Chase, das ist das bereits angesprochene Mädchen in Nöten, gesellt sich eine weitere starke Persönlichkeit zu dem sympathischen Duo und weiss sich, ganz in der Tradition der Uncharted-Mädels, verbal gegen die Männerwelt zur Wehr zu setzen. Das gefällt. Ebenfalls als Neuzugang zu verbuchen ist der zwielichtige Jason Dante, der euch im Spiel über weite Strecken begleitet, sich dabei aber den einen oder anderen partnerschaftlichen Fauxpas leistet. Wir wollen euch dazu aber nicht allzu viel verraten. Die Beziehungen zwischen den Charakteren werden nämlich abermals in spannenden und toll geschnittenen Filmsequenzen in Echtzeitgrafik näher beleuchtet.



Auch auf der Vita ein absoluter Hingucker

Das bringt uns gleich zu einem Thema, welches euch wohl besonders interessieren dürfte: Macht Uncharted auch auf der PlayStation Vita eine gute Figur? Ja, und wie. Ohne Weiteres darf Uncharted - Golden Abyss als der grafisch eindrucksvollste Starttitel des neuen Handhelds gefeiert werden. Die Optik bewegt sich stellenweise verdammt nahe am Uncharted - Drake's Fortune, dem auf der PlayStation 3 veröffentlichten Serienerstling. Der Vergleich zieht besonders gut, da auch Golden Abyss über sehr detaillierte Dschungellandschaften - die Geschichte handelt im tropischen Mittelamerika - verfügt und euch praktisch im Minutentakt neue malerische Aussichten garantiert. Besonders die Gesichter der Charaktere wirken dabei besonders detailliert und stehen dem PlayStation 3-Vorbild nur wenig nach. Und auch sonst bedarf es meist eines zweiten Blickes, um gravierende Unterschiede festzustellen. Und wohlgemerkt: Die Vita steht erst am Anfang ihrer Laufbahn - da dürfte also noch einiges auf uns zukommen.

Und wer jetzt denkt, dass die deliziöse Optik an lange Ladezeiten gebunden ist, hat falsch gedacht. Ladezeiten kommen in Golden Abyss zwar vor, machen sich aber nur beim Laden des Spielstandes und zwischen Kapiteln bemerkbar - allerdings sind sie angenehm kurz ausgefallen. Auch die (deutsche) Vertonung sowie die übrige Akustik sind gewohnt hochwertig ausgefallen und ziehen insbesondere über Kopfhörer in ihren Bann. Da bekommt man in Kombination mit der gelungenen Optik fast das Gefühl nicht los, vor einer Heimkonsole zu sitzen, statt vor einem Handheld.

Uncharted - Golden Abyss
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Andy Wyss


Uncharted---Golden-Abyss


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Andy Wyss am 13 Feb 2012 @ 15:20
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