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WipEout 2048: Review

  PlayStation Vita 

Separate Spielmodi wie Zeit-, Zonen- oder Einzelrennen gibt es übrigens nicht mehr, da diese nun allesamt Teil der Einzelspielerkampagne sind. Ein Manko, über das wir nur ungerne hinwegsehen wollen, auch wenn die entsprechenden Events zu jeder Zeit anwählbar sind. Die einzelnen Events lassen sich übrigens auf jeweils zwei Arten bestehen: Werden nur die Mindestanforderungen erfüllt, schliesst ihr den Event auf Normal ab, was euch eine grüne Plakette einbringt (die mit Umweltschutz übrigens wenig zu tun hat). Wer allerdings heiss auf Trophäen ist, spielt den entsprechenden Event so lange, bis auch die Elite-Anforderungen erfüllt sind. Das gibt nicht nur mehr Erfahrungspunkte, sondern auch eine goldene Plakette.

Erfahrungspunkte sammelt ihr mit so ziemlich allem, was ihr anstellen könnt. Schiesst ihr Gegner ab, hagelt's Punkte. Zerstört ihr Gegner, hagelt's noch mehr. Fahrt ihr eine perfekte Runde, bedeutet das ebenfalls einen Bonus.



Ein Gleiter für jede Lebenslage

Da es wie bereits erwähnt unterschiedliche Renntypen gibt, kommen uns die verschiedenen Gleiterklassen sehr entgegen. Für ein normales Rennen eignen sich in der Regel Gleiter der Tempoklasse. Diese glänzen meist mit guten Tempo- und Handling-Werten, können dafür aber weniger einstecken und besitzen auch keine allzu ausgeprägte Feuerkraft. Letztere Eigenschaften werden allerdings in den Kampfrennen dringend vorausgesetzt, ansonsten seht ihr da nämlich überhaupt kein Land. Gut, dass es da noch die Jägerklasse gibt. Diese Schiffe protzen mit ausgeprägten Vitalitätswerten und teilen ordentlich aus, lenken sich aber schwerfällig wie ein Panzer um Kurven und sind auch deutlich langsamer unterwegs. Da ihr in diesen Events aber nicht als Erstes über die Ziellinie düsen müsst, darf euch das herzlich egal sein.

Mit der Wendigkeitsklassifizierung versuchen die Rennteams, euch einen möglichst ausgeglichenen Gleiter zu präsentieren. Das Gefälle zwischen Tempo/Handling und Gesundheit/Feuerkraft ist bei diesen Exemplaren nicht ganz so gravierend. In einer ganz anderen Liga spielen die natürlich freispielbaren Prototypen der jeweiligen Teams. Der Feisar-Prototyp beispielsweise verfügt über ein spezielles Treibstoffsystem, das sich über Beschleunigungs-Pads aufladen kann und somit eine variable Höchstgeschwindigkeit ermöglicht. Ihr beginnt ein Rennen somit also mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als eure Gegner, durch das Überfahren entsprechend vieler Pads lädt sich euer Motor allerdings so stark auf, dass euer Gleiter letzten Endes die Geschwindigkeitsklasse des jeweiligen Rennens übertrifft. Eine feine Sache - mit einem nicht ganz so feinen Nebeneffekt: Das Aufladesystem wird nach jeder gefahrenen Runde und nach schweren Kollisionen nämlich zurückgesetzt.

Eine fast schon taktische Komponente kommt durch die Tatsache hinzu, dass nicht jeder Gleitertyp über sämtliche Waffensysteme verfügen kann. Mit dem Feisar-Tempogleiter lassen sich beispielsweise keine der berüchtigten Quake Disruptors - ein überaus mächtiges Instrument, welches die Rennstrecke vor euch in eine gigantische Welle verwandelt, die Gegnern massiven Schaden zufügt - aktivieren. Mit dem Qirex-Wendigkeitstypen könnt ihr dagegen keine Defensivbomben auf der Strecke hinterlassen, und der AG Systems-Jäger kann die verheerende Plasmakanone nicht zum Einsatz bringen.

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Andy Wyss am 13 Feb 2012 @ 15:15
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