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Ys - Memories of Celceta: Review

  PlayStation Vita 

Auf in den Kampf

Keine Frage, Memories of Celceta bietet jede Menge Dialoge, die nicht immer so spannend erscheinen oder etwa die Handlung voranbringen. Immerhin bekommt man häufig die Gelegenheit, aus zwei verschiedenen Antwortmöglichkeiten zu wählen, wenngleich dies keine Auswirkungen auf das Geschehen hat. Doch spätestens nachdem der erste Bossgegner besiegt und das dabei neu entstandene Duo den Auftrag erhält, den geheimnisvollen Wald zu erforschen, geht es in eine wesentlich offenere Welt. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass es endlich Freiheiten und daher mehr zu entdecken gibt, sondern vor allem auch, dass der Anteil der Action rapide zunimmt und so deutlich zur Abwechslung beiträgt.

Bei dem Titel handelt es sich schliesslich um ein Action-RPG, bei dem sämtliche Kämpfe in Echtzeit ablaufen. Der Spieler selbst kann Kleidung und Waffen ausrüsten und sich so für den Kampf wappnen, bei dem es allerhand Getier zu erledigen gilt. Doch während die ersten Konfrontationen recht simpel von der Hand gehen, beweist Memories of Celceta spätestens bei den grösseren Feinden deutlich mehr Tiefgang. Das Kampfsystem präsentiert sich nämlich überaus dynamisch, was auf den Wechsel zwischen Angriff und Defensive zurückzuführen ist. Das entsprechende Timing samt Ausweichmanövern ist oftmals wichtig. In Verbindung mit den aufladbaren Spezialangriffen, die man durch höhere Stufen erlangt, muss sich der Spieler die passende Angriffstaktik zurechtlegen. Dies kann häufig auch einen Wechsel des Charakters erforderlich machen, was mittels Knopfdruck geschieht. Adol ist stets im Team unterwegs und kann sich so ganz einfach die Fähigkeiten seiner Partner zunutzemachen. Aber auch ohne den Wechsel helfen die Kameraden im Kampf bestens mit. Mittels Rückseiten-Touchpad kann man sogar auswählen, ob das Team eine offensive oder defensive Stellung einnimmt, wobei diese Funktion im Eifer des Gefechts recht unhandlich zu bedienen ist.

Ys - Memories of Celceta Bild
Das Aufstufen selbst geschieht durch einfaches Kämpfen und Besiegen der Kontrahenten. Das reicht nicht immer aus, um Herr über die verschiedenen Monster zu werden. Daher ist es ebenfalls wichtig, seine Ausrüstung im Blick zu haben. Durch das Sammeln von Rohstoffen lassen sich die Kampfwerkzeuge bei einem Schmied aufwerten, wobei auch niedere Ressourcen zu besseren Stoffen veredelt werden können. Ein nettes System, was auch dazu motiviert, die eine oder andere Nebenmission auf der Suche nach Adols Erinnerungen anzustreben.

Memories of Celceta bietet eine recht offene Welt, die verschiedene Dörfer, Wälder und andere Landschaften zu bieten hat, die zumeist mit einer Schnellreisefunktion im Laufe der Zeit flott zu erreichen sind. Technisch hinterlässt der Titel dabei ein durchwachsenes Bild. Während die Umgebungen doch ganz ordentlich daherkommen, ist die allgemeine Qualität der Optik nicht sonderlich hoch, was auch am ständigen Kantenflimmern liegt. Dafür ist die musikalische Komponente gelungen und bietet von melodischen bis hin zu Japano-Rock-Klängen eine anständige Bandbreite an Untermalungen. Der berührungsempfindliche Bildschirm der PlayStation Vita findet im Übrigen auch noch seine Verwendung: Er kommt bei der Navigation in den Menüs zum Einsatz und erfüllt so durchaus seinen Zweck, ohne nervige Spielereien zu bieten.

Ys - Memories of Celceta
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Daniel Dyba am 13 Mrz 2014 @ 17:25
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