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PlayStation Vita: Hardware Special

  PlayStation Vita 

Als Sony während des PlayStation Meetings 2011 die NGP - Next Generation Portable - vorstellte, war die Aufregung gross. Und es gab auch allen Grund dazu, denn wenn Sony eine neue Hardwaregeneration vorstellt, wird auf technischer Seite nicht gekleckert, sondern geklotzt. OLED-Display, zwei (echte) Analogsticks, Touchscreen, rückseitig angebrachtes Touchpad, diverse Sensoren - dies ist nur eine Auswahl von Funktionen, über die der später unter der Bezeichnung PlayStation Vita gehandelte Handheld verfügt. Seit ein paar Tagen verfügt eure GBase-Redaktion über ein Testexemplar. Diesen Umstand nahmen wir zum Anlass, das Gerät ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Liebe auf den ersten Blick?

Auf den ersten Blick wirkt die PlayStation Vita sehr hochwertig verarbeitet. Hält der Handheld diesem Eindruck aber auch auf den zweiten Blick stand? Ja, das tut er. Keine Taste, keine Abdeckung sitzt locker, und die beiden aus dem Gerät hinausragenden Analogsticks bieten auch feuchten Daumen dank griffigen Oberflächen genügend Halt. Augenfällig ist, dass die Playstation-typischen digitalen Steuerkreuztasten nicht mehr getrennt, sondern miteinander verbunden integriert wurden. Der Präzision tut dies allerdings keinen Abbruch. Auf der Oberseite des Gerätes befinden sich nebst einer linken und einer rechten Schultertaste auch der Lautstärkeregler, ein Zubehöranschluss sowie natürlich der PlayStation Vita-Kartensteckplatz.

Der Anschluss sowie der Karteneingang sind übrigens mit Kunststoffklappen abgedeckt, die sich mit frisch geschnittenen Fingernägeln relativ beschwerlich öffnen lassen. Zur Not muss also die Freundin ran. Dieser Kritikpunkt soll allerdings nur am Rande erwähnt werden, denn die Klappen schliessen die Schächte wunderbar fest ab. Schmutz gelangt da so schnell keiner hinein. Auf der Unterseite befindet sich die Stromladebuchse, die gleichzeitig zur Verbindung mit der heimischen PlayStation 3 taugt. Daneben platziert sind eine Kopfhörerbuchse (Mini-Stereo-Klinke) sowie der Speicherkartensteckplatz.



Mit dem gut erreichbaren und unter dem linken Analogknubbel platzierten Home-Button gelangen wir jederzeit aus einem laufenden Spiel heraus zurück ins aufgeräumte und komplett berührungssensitive Hauptmenü, wo wir dann beispielsweise Trophäen aktualisieren können oder das per Screenshot-Funktion geschossene Foto in der Bildergalerie betrachten können. Mit Leichtigkeit gelangen wir wieder zurück ins Spiel, wo wir exakt an der pausierten Stelle fortsetzen können. Das hat Sony wirklich wunderbar hinbekommen. Was wir vorab nicht gedacht hätten: Selbst mit grossen Pranken lässt sich das Gerät angenehm bedienen, und sogar die beiden in der südlichen Hemisphäre des Handhelds positionierten Analogsticks lassen sich entsprechend komfortabel erreichen. Noch komortabler dürfte es mit dem in Japan bereits erhältlichen Assist Grip von Datel (hier gibt's die Details) werden.

Die PlayStation Vita wirkt also nicht nur auf den ersten, sondern auch auf den zweiten Blick hochwertig verarbeitet und lässt sich, auch mit grossen Händen, bequem bedienen. Auch das rückseitig angebrachte Touchpad und der Touchscreen reagieren ohne Murren auf unsere Berührungen. Das neuartige OLED-Display zeigt insbesondere bei Grafikbomben wie Uncharted - Golden Abyss, was es drauf hat, und brilliert mit kräftigen Farben und hohen Kontrastwerten. Nur schade, dass das Display aufgrund der zusätzlichen Berührungssensitivität je nach Spiel und je nach Nutzung natürlich ständig verschliert und dementsprechend oft gereinigt werden will. Die Schlieren stören insbesondere bei Reisen durch das Internet via vorinstalliertem Browser. Aber man kann ja schliesslich nicht alles haben.

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Andy Wyss


 
Andy Wyss am 13 Feb 2012 @ 14:59
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