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PlayStation Vita: Line-Up von Ubisoft Special

  PlayStation Vita 

Die PlayStation Vita kommt bald auf den Markt. Der 22. Februar 2012 ist der Stichtag für das neue System, von dem sich Sony viel erhofft. Mit der PlayStation Portable konnte der japanische Hersteller bereits einen guten Platz im Segment der portablen Systeme erhaschen. Mit dem Erscheinen des neuen Geräts könnten diese Marktanteile noch weiter ausgebaut werden. Beim Verkauf eines frischen Systems kommt es vor allem zum Start nicht nur auf die eigentliche Qualität der Hardware an. Besonders die Spiele sind von einer grossen Bedeutung, damit die zahlungswilligen Videospielrecken zum Händler ihres Vertrauens gehen, um ein System zu erlangen. Doch kann das Line-up zur Veröffentlichung wirklich überzeugen?

Eine grosse Auswahl?

Eine grosse Auswahl an Spielen zum Launch eines Systems ist immer etwas Positives. So kann sich jeder seinen passenden Titel aussuchen. Doch nur wenige Videospiele haben das Zeug, den Status als System-Seller geltend zu machen. Sony versucht hier Titel wie WipEout 2048 oder Uncharted - Golden Abyss zu profilieren. Es braucht eben bekannte Namen, die sich zuvor schon grosser Beliebtheit erfreuten. Neben Sony wollen ebenso die anderen Software-Hersteller ihre neuen Spiele verkaufen. So bietet die französische Spieleschmiede Ubisoft gleich fünf Titel an, die am ersten Tag erstanden werden dürfen.

Im Rahmen einer Veranstaltung von Ubisoft konnten wir schon einmal Hand an die Titel legen. Ein hübsches Hotelzimmer und auf dem Tisch zwei PlayStation Vitas. Das waren fast die einzigen Zutaten, die an diesem Abend ausgereicht haben, damit die Presseleute der Einladung gefolgt sind. Bestückt waren die Handhelds mit Anspielversionen aller fünf Starttitel. Viel Freude löste der Titel Michael Jackson - The Experience HD bei den anwesenden Personen aus. Es hat schon etwas Polarisierendes, wenn plötzlich die Musik des verstorbenen King of Pop im Raum ertönt. In Sachen Gameplay präsentiert sich der Titel als eine Mischung aus Musik-, Tanz- und Reaktionsspiel. Der berührungsempfindliche Bildschirm der PlayStation Vita wird dazu genutzt, um angezeigte Symbole zu drücken beziehungsweise die Finger entsprechend zu bewegen. Daraus resultieren gelungene oder eben weniger passende Tanzschritte. Dazu gesellen sich die Musikstücke des Künstlers. Ganze 15 Songs umfasst der Soundtrack, der Lieder wie Thriller oder Billie Jean bereithält.

PlayStation Vita Bild
Ebenso musikalisch ging es bei Lumines - Electronic Symphony weiter. Auf den ersten Blick sieht das Szenario wie ein Tetris-Verschnitt aus - dabei wird mit diesem Spiel etwas gänzlich anderes geboten. Das Puzzle-Prinzip ist ein wichtiger Bestandteil. Blöcke müssen entsprechend geordnet werden, damit eine möglichst hohe Punktzahl erreicht wird. Dazu kommt allerdings die Musik, die sich im Laufe der Herausforderung verändert. Elektronische Klänge von den Chemical Brothers und anderen bekannten Künstlern sorgen für eine gelungene akustische Unterhaltung. Wer sich nicht an dem konventionellen Digitalkreuz versuchen möchte, kann in diesem Spiel auch den Bildschirm verwenden. Einmal auf den Klotz gedrückt und schon dreht er sich und lässt sich mit einer einfachen Handbewegung zu Boden befördern. Die Steuerungsweise braucht keine grossen Erklärungen und geht damit schnell in Fleisch und Blut über.

Ein überaus beliebter Kollege bekommt gleich zum Start der PlayStation Vita seinen Auftritt. Gemeint ist der irrwitzige Rayman, der mit der Umsetzung von Rayman Origins auf den Handheld kommt. Das Spiel ist vor kurzem erst auf die Konsolen gekommen und bietet in der mobilen Version einige Welten weniger. Dafür soll jedoch die Anzahl der Levels insgesamt höher sein. Wer die bereits bekannte Variante bereits sein Eigen nennt, wird hier keine besonderen Innovationen erhalten. Immer noch hopst der Spieler durch abgedrehte Levels und darf sich an der ausgeflippten Musik erfreuen. Das soll sich mit dieser Umsetzung nicht ändern, was ebenfalls für die Schönheit der Hintergründe gilt. Die Darstellung der bunten Farben wirkt auf dem Bildschirm des Handhelds wirklich einzigartig. Mit einer kurzen Bewegung kann das Geschehen sogar noch herangezoomt werden. Schwierige Abschnitte sollen damit ein wenig leichter von den Fingern gleiten.

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Daniel Dyba


 
Daniel Dyba am 08 Feb 2012 @ 08:52
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