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The Legend of Zelda - Breath of the Wild: Review

  Nintendo Switch 

Nach und nach erfährt man mehr über die Hintergründe, die in Hyrule vor sich gehen. Auch bekommt man dadurch etwas von seinen Erinnerungen zurück. Sicherlich bleibt die Handlung im gewohnt erwarteten Rahmen, doch schafft es The Legend of Zelda: Breath of the Wild vor allem auch durch diese Ungewissheit zu Beginn des Spiels, einen untrüglichen Spannungsbogen aufzubauen. Man möchte erfahren, weshalb die eigenen Erinnerungen verloren gegangen sind. Das ist neben dem eigentlichen Gameplay ein guter Antrieb, um im Spiel fortzuschreiten. Mittels vieler Gespräche mit den Lebewesen in Hyrule wird der rote Faden weitergesponnen. Doch nicht alle Dialoge bleiben stumm an den Bildschirm gemeißelt. Überraschenderweise wurden ausgewählte Sequenzen vollkommen vertont, und das sogar auf Deutsch. Hier geht Nintendo mit der Zeit, was auch dem neuesten Sprössling der Zelda-Reihe ziemlich gut steht.

Streben nach neuen Möglichkeiten

Nintendo hat es während der langen Entwicklungsdauer immer mal wieder angedeutet: Breath of the Wild wird mit einigen Konventionen brechen und zahlreiche Neuerungen bieten. Natürlich könnte man nun sagen, dass jedes Zelda etwas neu oder anders gemacht hat, doch der neueste Teil hebt sich in der Tat weitaus deutlicher von den anderen Sprösslingen ab, als man es vielleicht zunächst denken mag. Was manch einem Anhänger womöglich Sorge bereiten könnte, tut der Reihe aber verdammt gut. So ist das neueste Spektakel zugleich auch das größte und umfangreichste. Das kann für spielzeithungrige Leute sicherlich keine schlechte Nachricht sein.

Einen kleinen Einblick in den Umfang erlangt man sogleich nach dem Tutorial. Zu Beginn streunert Link auf einem erhöhten Plateau herum. Da jedoch kein einfacher Weg hinunterführt, muss er sich erst eine Art Segel verdienen, mit dem er den Gleitflug antreten kann. Mit einem Schlag befindet man sich in einer wahrlich offenen Welt. Auch wenn man zum Start noch ein wenig an die Hand genommen wird, stehen einem sämtliche Freiheiten offen. Die Hauptaufgaben markieren zwar den roten Faden, doch das Wann und Ob bestimmt der Spieler selbst. Das weiß nicht zuletzt auch zu gefallen, weil es jede Menge Nebenaufgaben zu erledigen gilt, mit der man sich Vorteile erarbeiten oder den Geschichten der verschiedensten Figuren lauschen kann.

Freiheit wird im neuen Zelda-Teil absolut großgeschrieben. Dabei hat man versucht, eine möglichst authentische Welt zu erschaffen, die mit all ihren Widrigkeiten ein abwechslungsreiches Rundumpaket erschafft. Hier haben die Mannen ganze Arbeit geleistet. So verfügt der Titel nicht nur über wechselnde Tages- und Nachtzeiten, sondern glänzt zugleich auch mit einem dynamischen Wettersystem. Dabei gilt es für den Spieler einiges zu beachten. So lassen sich nur schwer Feuer entzünden, wenn es regnet, und auch Klettereinlagen werden auf nassem Grund zum Wagnis. Ebenso muss man sich Gedanken über die passende Kleidung machen. Wandert man in eisigen Gebirgen herum, muss sich Link in knapper Bekleidung Sorgen um seine Gesundheit machen.

The Legend of Zelda - Breath of the Wild
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Alexander Boedeker am 20 Mrz 2017 @ 21:08
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