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The Legend of Zelda - Breath of the Wild: Review

  Nintendo Switch 

Unterwegs ist man im Übrigen nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Pferd, das man zunächst einmal fangen und zähmen muss. Ist das Geschöpf zu Beginn noch ziemlich störrisch und steuert gerne mal in eine unerwartete Richtung, gewöhnt es sich nach und nach an den Besitzer. Dank lieblicher Streicheleinheiten steigt das Vertrauen, und per Knopfdruck kann man das Pferd sogar herbeipfeifen.

All diese Elemente funktionieren vor allem auch, weil die Entwickler eine wirklich hübsche Welt erschaffen haben, in der man jede Minute gerne verweilt. Weite Steppen, enge Gebirgspfade – und hinter jeder Ecke wartet in Sachen Gestaltung eine neue Entdeckung. Es sind hier eben nicht nur die Aufgaben, sondern die Schönheit dieser Spielwelt, weshalb die Stunden nur so vorübergehen. In Sachen Artdesign kann man hier keinen Vorwurf machen. An dieser Stelle muss aber auch erwähnt werden, dass technisch leider nicht alles rund läuft. Ruckler gehören zum Tagesgeschehen, ebenso wie plötzlich auftauchende Elemente. All das schmälert den Spielspaß in keiner Weise, aber trotzdem hätte man sich gerade auch auf der Switch ein technisch sauberes Erlebnis gewünscht.

Spielerische Abwechslung

Während die Aufgaben zu Beginn noch relativ simpel zu erledigen sind, wird mit der Zeit zunehmend die Freiheit der Spielwelt genutzt. Der Spieler muss sich Gedanken machen, wie er an sein Ziel kommt. Als kleine Hilfe dient da auch der sogenannte Shiekah-Stein. Dieser funktioniert zum einen wie eine Art Smartphone, der die Weltkarte sowie jedwede Informationen über die Missionen beinhaltet. Auf der anderen Seite wird der Stein nach und nach mit verschiedenen Modulen bestückt, die mit Spezialfunktionen daherkommen. Mit dem Bombenmodul erschafft man etwa per Knopfdruck explosionsträchtige Waffen, während das Kryomodul Wasser zu Eissäulen erstarren lässt.

Gerade auch beim Bestreiten der überall in der Spielwelt verteilten Schreine sind diese Fähigkeiten hilfreich. Bei den Schreinen handelt es sich um spezielle Dungeons, die zumeist Rätsel- beziehungsweise Logikelemente enthalten. Leider sind diese Abschnitte recht kurz gehalten, was gerade aufgrund des Spaßfaktors etwas schade ist. Lohnend sind die Areale aber in jedem Fall. Als Belohnung bekommt man später nämlich die Chance, Energie oder Ausdauer langfristig zu erweitern.

Beides ist natürlich wichtig im Spielgeschehen. Gerade auch die Ausdauer spielt in diesem Teil eine übergeordnete Rolle. Zum Sprinten, Klettern und Schwimmen benötigt man Ausdauer. Geht sie zum Beispiel während einer Kletterpartie zur Neige, droht der Absturz. Das mag sicherlich nicht jedem gefallen, diese Gameplay-Entscheidung hat aber durchaus Sinn. Etwas schwieriger gestaltet es sich da bei den Waffen, die dieses Mal eine gewisse Lebensdauer aufweisen. Während der Spieldauer sammelt man unterschiedlichste Schwerter, Schilder und Bögen. Bei Benutzung gehen diese jedoch sehr schnell kaputt. Dadurch kommt man zwar in den Genuss, unterschiedlichste Waffen zu verwenden, doch nervt es einfach, wenn man während eines Kampfes ständig ein neues Kampfwerkzeug auswählen muss.

The Legend of Zelda - Breath of the Wild
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Alexander Boedeker am 20 Mrz 2017 @ 21:08
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