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The Legend of Zelda - Breath of the Wild: Review

 
Hersteller: Nintendo
Publisher: Nintendo
Genre: Action: Rollenspiel
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
PEGI: 12+
Spieler: nur Singleplayer
Testversion: Promo
Weitere Infos: Game-Facts zu The Legend of Zelda - Breath of the Wild
Test und Fazit von Daniel Dyba
Wow, The Legend of Zelda: Breath of the Wild hat es mir wirklich angetan. Von der ersten Sekunde an weiß das Spiel einfach zu fesseln. Spätestens, wenn sich einem die volle Welt offenbart, kann man nicht mehr anders und will einfach auf Entdeckungstour gehen. Das ist es auch, wofür das neue Zelda gemacht wurde. Es will den Abenteurer, den Erkunder und den Puristen in einem wecken. Jenen Spieler, der auch mal anhält, um sich an der Schönheit der Umgebung zu ergötzen, anschließend mit der Klinge in der Hand einen wilden Kampf bestreitet und danach in Ruhe ein Rätsel löst. Diese Kombination gibt es so sicherlich in kaum einem anderen Spiel. In Sachen Spielspaß und Umfang wird es in naher Zukunft wohl sehr schwer für andere Titel, hier noch einen draufzusetzen.

Sicherlich bleibt am Ende auch The Legend of Zelda: Breath of the Wild nicht ganz ohne Schwächen. Gerade in technischer Hinsicht hätte man sich gewünscht, dass Ruckler und Popups verschwinden würden. Zudem werden sich Serienveteranen sicherlich an der einen oder anderen Neuerung stören. Dabei bleiben viele Elemente am Ende natürlich streitbar. Weniger diskutabel ist allerdings die Tatsache, dass dieses Videospiel polarisiert – und das tut es meiner Meinung nach zu Recht.

Fazit von Daniel Wendorf
Seit die Switch raus ist, habe ich kaum eine Nacht durchgeschlafen. Der Grund: Breath of the Wild. Der neueste Ableger der Zelda-Reihe wirkt mir so vertraut und doch frisch, dass ich auch nach beinahe zwei Wochen kaum von Links epischem Abenteuer lassen kann. Mir war etwas bange, als ich erfuhr, dass Nintendo mit diesem Zelda zurück zu den Open-World-Wurzeln der 8- und 16-Bit-Adventures wollte. Seit Ocarina of Time wurde die freie Erkundung mehr und mehr zurückgefahren und der Spieler nur der Illusion überlassen, er wäre frei in seinen Entscheidungen – faktisch wurde er von den Entwicklern an einem fetten roten Faden durch die Story gezogen.

Der Abschiedsgruß auf Wii U und Launch-Titel der Switch ist eine Abkehr von den Grundfesten der letzten 3D-Zeldas und bedient sich frech bei der Konkurrenz. Kochen kann ich in Monster Hunter, eine verödete Welt finde ich in Shadow of the Colossus, die taktischen 1-gegen-1-Duelle sind die Essenz der Souls-Serie, und das über die Welten zerstreute Storytelling funktionierte schon in Skyrim super. Das Verrückte bei der Klauberei ist: es funktioniert. Und zwar so gut, dass sich die kleinen Innovationen organisch in ein schier überwältigendes Gameplay einfügen. Von der Geschichte habe ich knapp die Hälfte absolviert, zu sehr war ich damit beschäftigt, jeden Winkel dieser glaubhaften, immersiven Welt zu erforschen.

Dieses Zelda ist – trotz aller Geschmacksfragen rund ums Artdesign – eines der besten Nintendo-Spiele aller Zeiten und ein hohes Gut der Videospielkultur. Ob es zeitlos ist, das werden die kommenden Jahre zeigen.

Review Lesen - Seite 1

Pro: Contra:
+ Gigantische Spielwelt
+ Viele Freiheiten
+ Abwechslungsreiches Gameplay
+ Passende Änderungen innerhalb der Serie
+ Großer Umfang und lange Spielzeit
- Waffenfluktuation etwas anstrengend
- Schreine recht kurz gehalten
- Zeitweise Ruckler

Gesamtwertung: Wertung: 95
GBase Score:
9.5
Abwechslung: Sehr Gut
Atmosphäre: Sehr Gut
Bedienung: Gut
Langzeitmotivation: Gut
Herausforderung: Gut
Spieldauer: Sehr Gut
Multiplayer: nicht verfügbar
Preis/Leistung: Sehr Gut

The Legend of Zelda - Breath of the Wild
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Alexander Boedeker am 20 Mrz 2017 @ 21:08
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