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Splatoon 2: Review

  Nintendo Switch 

Sind die Waffen gewählt, fehlt nur noch die passende Ausrüstung. Die Protagonisten sind stilsicher gekleidet. Ihre Shirts, Sneaker und Hüte bringen Attribute mit, die nicht zu vernachlässigen sind. Mindestens zwei gibt es jeweils, von denen eines vor dem Kauf bereits feststeht sowie ein zweites und alle weiteren nach einigen Kämpfen per Zufall ausgelost werden. Nach jedem Kampf wird abgerechnet. Eure Basispunkte fürs Einfärben werde aufgerechnet mit Boni für das besonders lange Tragen der immer gleichen Ausrüstung oder einen Sieg, bei dem ihr euch als wertvoller Spieler besonders auszeichnet. So oder so steigt ihr permanent im Stufensystem auf und gelangt hierüber an neue Kleidungsstücke und Waffen, die mit der spielinternen Währung freigeschaltet werden. Wichtiger aber ist, dass ihr ab Stufe 10 an den Rangkämpfen teilnehmen könnt, die das Matchmaking wesentlich besser in den Griff bekommen. Aber dazu später mehr.

Ein bunter Strauß Spielmodi

Daneben werden mit Herrschaft, Turmeroberung und Operation Goldfisch weitere Spielvarianten freigeschaltet, die es in sich haben. Genügt in den Standardkämpfen das Einfärben irgendeiner Fläche, seid ihr hier dazu angehalten, zwei bestimmte Areale einzufärben und zu halten. "King of the Hill" nennt sich dies in den meisten Online-Shootern. Im Turmmodus geleitet ihr einen frisch eroberten Turm auf Schienen in Richtung eurer Basis. Oder aber ihr gehört zum anderen Team und müsst einen Überfall auf diesen Transport starten, was in coolen Scharmützeln endet. Nicht ganz so ausbalanciert ist Operation Goldfisch, die Splatoon-Spieler als Download-Erweiterung aus dem Vorgänger kennen. Das Erobern einer zentralen Superwaffe mit gewaltiger Feuerkraft soll taktisch anspruchsvoll sein, endet aber zumeist im sinnlosen Berserkern.
Wollt ihr euch auf lokaler Ebene Saures geben, findet ihr dafür als auch für das Spielen mit acht Freunden noch eine Option. Die Standardausstattung also für einen Mehrspieler-Shooter. Ein Splitscreen-Modus fehlt.

Lachshorden für lokale Partien

Schade, aber leider wahr: Der spannendste, erfrischendste Modus in Splatoon 2 wird von Nintendo verschämt in einer Nebenstraße des Spiele-Hubs versteckt. Im zuvor noch als "Lachslauf" beworbenen Spielmodus "Salmon Run" ballert ihr eine Gegnerwelle nach der anderen weg, um an begehrte goldene Fischeier zu kommen. Diese müssen in besonderen Gefäßen gesammelt, aufbewahrt und letztlich gegen weitere, nun aber mächtigere Gegnerhorden verteidigt werden. Wettereffekte, Zwischen- und Endbosse variieren das Geschehen angenehm. Das umfangreiche Tutorial des Salmon Run bereitet optimal auf den Gegneransturm der verrückten Fische vor; erfolgreiche Taktiken werden leider schon verraten und müssen nicht erst ausgeknobelt werden. Dem spielerischen Anspruch läuft das nur insofern zuwider, als dass Trial-and-Error-Passagen zurückgefahren werden. War das aber nicht der Antrieb von Titeln wie Gears of War, die diesen Modus etablierten? Sei es drum, die Hatz macht Laune, weil sie noch stärker die Zusammenarbeit belohnt.

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Daniel Wendorf am 31 Jul 2017 @ 17:42
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