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ARMS: Review

  Nintendo Switch 

ARMS ist genau das, was man sich vorstellt, wenn man darüber nachdenkt, wie wohl ein Beat 'em up aussieht, wenn es sich an ein jüngeres Publikum richtet. Schon beim Start des Spiels erwarten uns bunte Farben und ein fröhlicher treibender Party-Track als Hintergrundmusik, der uns eigentlich gar keine andere Wahl lässt, als die Mundwinkel nach oben zu ziehen.

Bestücke deine ARMS

Das grundlegende Spielprinzip von ARMS ist schnell erklärt. Man steht sich in Arenen gegenüber und muss versuchen, zwei Runden zu gewinnen, um den Kampf für sich zu entscheiden. Unsere Charaktere verfügen über zwei spiralförmige Arme, die einzeln gesteuert werden können. Jeder Arm lässt sich vor dem Start einer Runde mit einem individuellen Boxhandschuh versehen. Pro Kampf können wir im Vorfeld drei verschiedene Aufsätze bestimmen, die uns dann in der Arena als Wahlmöglichkeit zur Verfügung stehen. Die jeweiligen Armaufsätze haben dabei individuelle Auswirkungen, wodurch wir unsere Waffe sehr gut auf die Gegner abstimmen können. So gibt es beispielsweise Eisangriffe, mit denen der Widersacher im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis gelegt werden kann. Andere Aufsätze verschießen mehrere Projektile und eignen sich hervorragend, um Charaktere beim Springen aus der Luft zu holen. Welche Variante bei welchem Feind gut funktioniert, lässt sich mit zunehmender Spielzeit recht gut herausfinden.

Jedem Arm ist bei Grip-Controller-Nutzung ein eigener Knopf zugewiesen; wenn wir mit beiden Joy-Cons in der Hand spielen möchten, lässt sich aber auch die Bewegungssteuerung nutzen, um die Schläge auszuführen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ARMS das gelungene Switch-Prinzip fortsetzt und ein lokales Kooperativspielen sowie lokale Versus-Matches ermöglicht, ohne dass dafür ein zweiter Controller nötig ist. Jeder Spieler kann mit einem Joy-Con spielen und dabei sämtliche Angriffe und Funktionen nutzen. Nur die Bewegungssteuerung ist mit einem einzelnen Joy-Con nicht möglich. Beim temporeichen ARMS merkt man allerdings die geringe Größe der Joy-Cons schon deutlich, was bei längeren Matches auch mal für verkrampfte Hände sorgt. Wer also wirklich komfortabel mit Freunden spielen möchte, macht mit einem zweiten Satz Joy-Cons definitiv nichts verkehrt.

https://www.youtube.com/watch?v=k7s3UB_8dFM

Zusätzlich zur einzelnen Nutzung der beiden Armangriffe ist es auch möglich, diese zu kombinieren. Auf diese Weise lässt sich eine Greif-Attacke einsetzen, mit der wir unsere Feinde an uns heranziehen und weiter bearbeiten können. Darüber hinaus lädt sich durch das erfolgreiche Setzen von Schlägen nach und nach unsere Spezialattacke auf, die für das gegnerische Team verheerende Auswirkungen haben kann. Da wir natürlich nicht nur austeilen können, sondern von den Gegnern auch gründlich mit Schlägen eingedeckt werden, ist es dringend erforderlich, die verschiedenen Defensivbewegungen zu nutzen. Neben dem Blocken, das es uns erlaubt, die Wucht mehrerer Schläge zu absorbieren, können wir außerdem auf das Springen sowie das Sprinten zurückgreifen, um feindlichen Attacken auszuweichen. In Anbetracht der Hektik, die in den Arenen allgegenwärtig ist, gestaltet sich dies aber oftmals gar nicht so einfach.

Kämpfe auf deine Art

Nach dem Start des Spiels stehen uns im sehr übersichtlich gehaltenen Menü mehrere Online- und Offline-Spielmodi zur Auswahl. Herzstück des Spiels ist der Grand Prix, bei dem wir alleine oder mit einem Freund zehn Kampfrunden überstehen müssen, um als Sieger aus dem Turnier hervorzugehen. Nach Wahl unseres gewünschten Charakters können wir uns für einen von sieben (!) Schwierigkeitsstufen entscheiden, je nachdem, wie gut wir unsere Fähigkeiten einschätzen. Sowohl die Charakterwahl als auch die Wahl der Schwierigkeitsstufe sollten gut überlegt sein, da beide im laufenden Turnier nicht mehr verändert werden können. Ist dies geschehen, beginnt der Grand Prix mit dem ersten Kampf.

ARMS
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Daniel Walter

Daniel Walter am 08 Jun 2017 @ 22:51
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