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Starlink: Battle for Atlas: Review

  Nintendo Switch 

Ein fremdes Sternensystem

Das Atlas-System umfasst sieben Planeten, die ihr im Laufe des Spiels erkunden könnt. Jeder hat eine charakteristische Landschaft mit eigener Flora und Fauna und lädt schon allein dadurch zum Erkunden ein. Besonders schick ist die Grafik im TV-Modus, aber auch im Handheld-Betrieb macht sie einiges her. Der Übergang vom Weltraum zum Planeten ist flüssig und schön animiert. Die Steuerung auf den Planeten ist eingängig und gut gelungen, und auch das Fluggefühl ist hervorragend. Auf jedem Himmelskörper gibt es viel zu tun. Ihr könnt Springerstöcke erledigen, in denen die Springer-Einheiten der Legion hausen, und euch mit den lokalen Observatorien und Raffinerien anfreunden, was Teile der Karte freilegt und euch mit dem begehrten Rohstoff Elektrum versorgt. Ihr könnt die lokalen Lebewesen scannen, um mehr über sie zu erfahren, und verschiedene Ressourcen ernten. In den unterschiedlichen Hütertürmen und dem jeweiligen Planetenwunder könnt ihr etwas über die Hüter und in den verschiedenen Ruinen etwas über die Geschichte des Elektrumrausches erfahren. Aus Wracks von Handelsschiffen könnt ihr Ressourcen bergen und veräußern, während ihr von abgestützten Schiffen der Legion nützliche Daten stehlt. Es gilt außerdem, die im Laufe des Spiels immer präsenter werdende Bedrohung der Legion auszuschalten und das Land und seine Bewohner vor ihr zu beschützen. Eure Möglichkeiten, auf die Planeten Einfluss zu nehmen, nehmen mit dem Spielfortschritt zu. Das Erkunden macht regelrecht süchtig, und die verschiedenen Welten zu erkunden, bleibt auch nach einiger Spielzeit spannend und motivierend. Das Spiel vermittelt euch sehr geschickt ein Gefühl dafür, mit eurem Einsatz den Welten wirklich zu helfen und viel Gutes zu ihrer Erhaltung beizutragen.

Starlink: Battle for Atlas Screenshot

Auch im Weltall gibt es die Möglichkeit, die Schiffe und Basen der Outlaw-Fraktion auszuschalten und Wracks von Frachtern nach Nützlichem zu durchsuchen. Später kann man sich hier ebenfalls mit der Legion anlegen. Hier ist das Geschwindigkeitsgefühl leider nicht so gut gelungen wie bei der Planetenerkundung, und die häufigen Angriffe der Outlaws arten schnell in Pflichtarbeit aus. Zum Glück gibt es eine Schnellreisefunktion, bei der man zwar den einzigen Ladebildschirm des Spiels zu Gesicht bekommt, dafür aber die ständigen Gefechte vermeidet.

Wenn ihr ungern allein durch die Weiten des Atlassystems streifen und die Legion das Fürchten lehren wollt, bietet euch Starlink einen lokalen Kooperativmodus mit einem weiteren Mitspieler. Dieser nutzt dann einen Piloten, ein Schiff und Waffen aus eurem Arsenal und unterstützt euch. Ärgerlich ist, dass ihr im Splitscreen spielen müsst. Dadurch wird das Sichtfeld jedes Spielers sehr klein, weshalb die Übersicht stark leidet. Auch müssen eure Raumschiffe stets recht nahe beieinanderbleiben, sodass eine gute Absprache ebenso unabdingbar ist wie gute Fähigkeiten in der Steuerung der Raumschiffe für beide Spieler. Einfach mal so mit einem Kumpel durch den Weltraum zu heizen und ein paar Bösewichte plattzumachen, ist in Starlink aufgrund der anspruchsvollen Steuerung nicht so einfach.

Generell sind die Kämpfe, egal auf welchem Schwierigkeitsgrad, ziemlich knackig. Die Gegner verursachen massiv Schaden, wenn sie euch treffen, kommen meist in Horden und bewegen sich ziemlich schnell. Ihr tut also gut daran, immer in Bewegung zu bleiben und den Angriffen auszuweichen. Das erschwert aber das Besiegen der Widersacher, denn es gibt keine Auto-Lock-Funktion. Ihr müsst also den Gegner selbst im Visier behalten, wenn ihr ihn mit euren Waffen treffen wollt. Es erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit, um das Kampfsystem zu beherrschen. Ist euch die Steuerung erst mal in Fleisch und Blut übergegangen, machen die Kämpfe verdammt viel Spaß. Falls ihr Probleme habt, lohnt es sich, mal die Waffen zu wechseln. Jeder Waffentyp spielt sich unterschiedlich, und mit etwas Probieren werdet ihr sicher einen finden, der euch liegt.

Starlink: Battle for Atlas
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Wiebke Tischler am 08 Nov 2018 @ 11:40
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