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Starlink: Battle for Atlas: Review

  Nintendo Switch 

Neben der Hauptquest gibt es noch die Möglichkeit, einige Nebenquests zu absolvieren. Besonders hervorzuheben sind hier die beiden großen Nebenmissionsreihen rund um St. Grand und (Switch-exklusiv) Star Wolf. Diese begleiten euch durch die Hauptgeschichte und umfassen einige kleinere Teilaufgaben. Zusätzlich könnt ihr von den Raffinerien, Observatorien und anderen Verbündeten sowie von der Equinox weitere Nebenquests annehmen. Diese wiederholen sich allerdings schnell und werden eintönig, zumal sie wenig Gegenwert bieten.

Gutes Toys-to-Life-Konzept, aber ...

Das Besondere an Starlink ist, dass es ein neues Toys-to-Life-Konzept nutzt, bei dem physische Raumschiffe mit einem Controller-Aufsatz verbunden werden und dann direkt im Spiel genutzt werden können. Diese als Starlink-Technologie bezeichnete Fähigkeit erlaubt euch, jederzeit und überall mit jedem Piloten jedes der Raumschiffe zu fliegen und diese mit allen verschiedenen Flügeln und Waffen zu kombinieren. Das ermöglicht die Konstruktion von aberwitzigen Raumschiffen mit bis zu drei Flügelpaaren sowie die Anpassung der ausgerüsteten Waffen an verschiedene Gegnertypen und Situationen. Das funktionierte in unserem Test einwandfrei, die verschiedenen Bauteile werden zuverlässig und schnell erkannt und eurem Raumschiff im Spiel hinzugefügt. Die Verbindungen sind stabil und sicher, sodass sich auch bei stärkeren Bewegungen mit dem Controller nichts löst. Besonders gut hat uns die Qualität der Modelle gefallen. Die Raumschiffe wirken wertig und stabil, das Design ist unheimlich detailliert und durchdacht. Es gibt viele kleine Einzelheiten wie beispielsweise das Leuchten der Schiffsantriebe und mancher Waffen, wenn man sie an den Controller anschließt. Das Gleiche gilt für die Waffen und die Piloten. Die physischen Spielzeuge sind ein wahrer Hingucker.

Starlink: Battle for Atlas Screenshot

Starlink: Battle for Atlas Screenshot

Leider gilt die Kehrseite des Toys-to-Life-Konzeptes, die die meisten Spiele betrifft, die ein solches verfolgen, auch für Starlink. Wenn ihr das Spiel für die Switch im Einzelhandel kauft, dann erhaltet ihr im Starterset exklusiv den legendären Arwing als Raumschiff, die beiden Piloten Fox McCloud und Mason Rana, zwei Waffen, den Switch-Controller-Aufsatz in physischer Form sowie ein weiteres Raumschiff und eine zusätzliche Waffe als digitalen Zusatzinhalt. Alle weiteren Raumschiffe, Piloten oder Waffen müsst ihr separat dazukaufen. Wollt ihr alle Inhalte des Spiels besitzen, müsst ihr also ziemlich tief in eure Tasche greifen. Zwar könnt ihr Starlink nur mit dem Starterset durchaus durchspielen, doch fehlen dann zahlreiche Inhalte. Manche Hüterturmrätsel setzen Elementwaffen voraus, die im Starterset nicht enthalten sind, und für einige der Equinox-Upgrades müsst ihr bestimmte Piloten in eurem Kader haben. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, die hinter einer Bezahlschranke versteckt sind, doch ist das nichtsdestoweniger ärgerlich.

Fragwürdig ist zudem, dass ihr, wenn ihr die digitale Version über den eShop kauft, wesentlich mehr Inhalte zum gleichen UVP erhaltet. Hier sind fünf Raumschiffe, sieben Piloten und zwölf Waffen im Standard-Set enthalten. Während es noch nachvollziehbar ist, dass diese Fülle an Gegenständen im Starterset nicht als physische Version enthalten ist, ist für uns nicht verständlich, warum stattdessen nicht die restlichen Inhalte als kostenlose DLCs zur Verfügung gestellt werden. So lohnt sich die Einzelhandelsversion eigentlich nur für diejenigen, die besonderen Wert auf die physischen Modelle legen und daher auf den größeren Umfang der digitalen Version verzichten würden.

Starlink: Battle for Atlas
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Wiebke Tischler am 08 Nov 2018 @ 11:40
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