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A.O.T. 2: Review

  Nintendo Switch 

Flotte Action

Auf den ersten Blick, hat sich spielerisch erst einmal nicht sehr viel getan. Das ist zumindest im Hinblick auf das grundlegende Gameplay nicht schlimm, denn der Kampf mit der sogenannten 3D-Manöver-Ausrüstung macht immer noch ordentlich Laune. Per Knopfdruck wird man in die Luft katapultiert und bewegt sich mithilfe der Seilausrüstung in Windeseile fort. Das sieht nicht nur cool aus, sondern geht nach einer kurzen Eingewöhnungszeit trotz der anfänglich fummeligen Handhabung gut in Fleisch und Blut über. Noch immer setzt man seine Klingen dazu ein, den Titanen den Garaus zu machen. Insgesamt hat man aber versucht, das Geschehen ein wenig taktischer zu gestalten. Daher muss man nun auch auf den Aufmerksamkeitslevel der Widersacher achten. Hat man die Aufmerksamkeit zu sehr auf sich gezogen, wird es ziemlich schwer, überhaupt noch gegen den entsprechenden Titanen anzukommen. Es ist aber nun möglich, den Feind aus der Ferne zu bekämpfen, was als willkommener Zuwachs im Repertoire der Angriffsmöglichkeiten anzusehen ist.

A.O.T. 2 Screenshot

Während der Auseinandersetzungen muss man zudem einen Blick auf die Verbrauchsgüter haben. Gehen einem die Klingen oder das Gas aus, taugt die 3D-Manöver-Ausrüstung kaum noch etwas. An bestimmten Punkten auf dem Schlachtfeld hat der Spieler passenderweise die Möglichkeit, Versorgungstürme zu bauen, die einen mit den entsprechenden Utensilien versorgen. Als positiver Nebeneffekt können die Türme im Spielverlauf mit Geschützen ausgestattet werden. Nach erfolgreichen Missionen bekommt der Spieler zudem einige Materialien, die nach und nach in die Entwicklung der Ausrüstung gesteckt werden können. Trotz dieser netten Möglichkeiten krankt A.O.T. 2 wie auch schon der erste Teil stellenweise an Abwechslung. Die Kämpfe haben sich im Aufbau schließlich nur geringfügig verändert, und die Aufgaben abseits der Schnetzeleien bleiben im überschaubaren Umfang.

Optisch hätte man sich ebenfalls eine Weiterentwicklung gewünscht. Sicher sieht A.O.T. 2 mit seinem Animestil nicht schlecht aus, doch auf dem aktuellen Stand ist die Grafik eben doch nicht. Ruckler in besonders actionreichen Situationen sind außerdem keine Seltenheit. Eine positive Dreingabe bekommt man allerdings mit dem kooperativen Modus, bei dem man on- sowie offline zusätzliche Aufklärungsmissionen erledigen kann. Hier darf man im Übrigen aus insgesamt 30 Charakteren wählen, die aber zuvor freigeschaltet werden müssen.

A.O.T. 2
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Daniel Dyba am 20 Apr 2018 @ 16:35
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