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Okami HD: Review

  Nintendo Switch 

Actiongeladene Kämpfe

Ein zentraler Part von Okami ist das actionreiche Echtzeit-Kampfsystem. Ähnlich wie bei Zelda gibt es kein Stufensystem. Stattdessen kann Amaterasu ihre Lebensleiste, die Menge an verfügbarer Tinte und anderes erweitern, indem sie Dank dafür eintauscht. Den könnt ihr euch verdienen, indem ihr Menschen bei ihren Problemen helft, die Landschaft heilt oder die vielen Tiere, die die Welt bevölkern, füttert. Die Kämpfe dienen lediglich dem Training eures Geschicks mit Pinsel und Waffen sowie dem Erbeuten von Gold und Dämonenzähnen. Es lohnt sich aber schon allein deshalb, die als herumschwebende Schriftrollen dargestellten Feinde anzugreifen, weil sie toll gezeichnet und witzig designt sind. Wenn ihr das erste Mal einen der grünen Imps seht, die sich auf den Hintern hauen, um euch zu provozieren, werdet ihr verstehen, was wir meinen.

Okami HD Screenshot

Ihr habt nicht nur die Möglichkeit, mit den drei verschiedenen Waffengattungen Schwerter, Perlen oder Spiegel eure Gegner zu vermöbeln. Zusätzlich gebietet Amaterasu über den göttlichen Pinsel. Mit diesem könnt ihr Formen und Linien in die Welt zeichnen, die dann verschiedene Effekte hervorrufen. Die einzelnen Pinseltechniken, 13 an der Zahl, die ihr nach und nach freispielt, ermöglichen euch immer neue Wege, mit eurer Umgebung zu interagieren oder eure Gegner ins Schwitzen zu bringen. Beispielsweise lernt ihr, mit einem gezeichneten Kreis um eine Pflanze diese zum Blühen zu bringen oder durch einen gezeichneten Kringel einen kräftigen Windstoß zu verursachen. Die verschiedenen Pinseltechniken machen Spaß und sorgen dafür, dass auch die Kämpfe nicht eintönig werden. Das Gameplay von Okami ist abwechslungsreich. Ihr müsst euch durch einige knifflige Sprungabschnitte arbeiten, Wettrennen bestehen, Rätsel lösen, Quick-Time-Events meistern und eure Pinseltechniken kreativ einsetzen. Leider ist die Kamera manchmal etwas störrisch, was einige Kämpfe und Sprungabschnitte unnötig erschwert.

Auf der Switch kommen wir in den Genuss der größten Auswahl an Steuerungsmöglichkeiten. Ihr könnt den göttlichen Pinsel wahlweise mit dem linken Controlstick bedienen, die Bewegungssteuerung der Joy-Cons nutzen oder im Handheld-Betrieb den Touchscreen zum Zeichen verwenden. Im Test hat sich Letzteres am meisten bewährt. Die Bewegungssteuerung ist zwar etwas besser als zu Wii-Zeiten, aber trotzdem schwammig und nicht sehr genau. Gerade in Situationen, in denen es auf Schnelligkeit ankommt, also vor allem bei interaktiven Cutscenes, dauert das Zeichnen per Bewegungssteuerung einfach zu lange. Ähnlich ist die Situation mit der Steuerung per Controlstick. Die besten Ergebnisse haben wir per Touchscreen erzielt. In bestimmten, besonders zeitkritischen Szenen (wir denken hier an den Konohana-Tanz und das Graben-Minispiel) reduziert das Zeichnen auf dem Touchscreen das Frustpotenzial in epischem Ausmaß.

Nach Abschluss der Kampagne könnt ihr das Spiel mit einem Teil eurer erarbeiteten Lebensenergie, dem gesamten freigeschalteten Tintenvorrat, eurem gesammelten Geld und Dank sowie eurer vollständigen Ausrüstung neu beginnen.

Okami HD
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Wiebke Tischler am 29 Aug 2018 @ 13:36
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