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Pokémon Let's Go Pikachu/Evoli: Review

  Nintendo Switch 

Euer Partner-Pokémon Pikachu oder Evoli läuft euch, anders als in der gelben Edition, nicht hinterher, sondern bestreitet die Reise auf eurer Schulter bzw. eurem Kopf. Stattdessen könnt ihr ein Mitglied eures Teams auswählen, das euch außerhalb des Pokéballs begleitet und mit dem ihr interagieren könnt. Manche Pokémon wie Glurak, Arkani oder Onix sind so groß, dass ihr sogar auf ihnen reiten könnt. Das beschleunigt das Vorankommen und ist ein würdiger, sehr stimmungsvoller Ersatz für das Fahrrad.

Pokémon Let's Go Pikachu/Evoli Screenshot

Die Möglichkeit, die Stimmung von Pikachu in der gelben Edition durch Ansprechen herauszufinden, wurde durch eine Funktion ersetzt, die an PokéMonAmi erinnert. Hier habt ihr die Möglichkeit, euren Partner zu streicheln und zu kitzeln. Das ist nicht nur unfassbar niedlich, sondern sorgt auch für Vorteile im Kampf. Ist euer Partner besonders glücklich, kann er eine sehr mächtige Spezialattacke durchführen oder euer aktives Pokémon stärken. Außerdem weicht er manchmal Attacken aus oder heilt sich selbstständig von Statusveränderungen wie Gift. Andere Pokémon könnt ihr nicht streicheln, aber auch sie bauen mit der Zeit eine Bindung zu euch auf, mit ähnlich positiven Auswirkungen.

Generell wurden eurem Partner einige besondere Fähigkeiten gegeben. Er erlernt im Laufe eurer Reise fünf Geheimtechniken, die die VMs (Versteckte Maschinen) der alten Editionen ersetzen. Außerdem könnt ihr ihm verschiedene Outfits und Accessoires anziehen, ebenso wie euch selbst, und so im Partnerlook Kanto unsicher machen.

Pokémon GO lässt grüßen

In den neuen Pokémon-Spielen gibt es, anders als in bisherigen Ablegern, keine Zufallskämpfe mehr. Stattdessen laufen die Pokémon in Lebensgröße sichtbar auf den Routen herum. Das sorgt dafür, dass die Gebiete sehr belebt wirken. Wenn ihr eines der Taschenmonster berührt, habt ihr die Möglichkeit, es zu fangen. In bester Pokémon-GO-Manier braucht ihr die Kreaturen nicht mehr mit eurem Team zu schwächen, sondern versucht direkt, sie durchs Werfen von Pokébällen zu fangen. Besonders unwillige Kandidaten könnt ihr auch mit verschiedenen Beeren bestechen, um den Fang zu erleichtern. Spielt ihr im TV-Modus, werft ihr per Bewegungssteuerung mit einem Joy-Con oder Pokéball Plus den Pokéball. Im Test funktionierte das recht zuverlässig, auch wenn oft die Flugbahn der Bälle nicht zu der Wurfbewegung passte, sondern tendenziell ungefähr mittig zielte. Das erschwerte uns das Fangen von besonders agilen Pokémon. Im Handheld-Modus zielt ihr mit der Konsole auf die Pokémon und werft dann per Knopfdruck. Diese Steuerungsmethode funktionierte bei uns wunderbar.

Um die fehlenden Kämpfe mit wilden Pokémon zu kompensieren, gibt es in Let's Go Pikachu und Evoli mehr Trainer, mit denen ihr euch Gefechte liefern könnt. Die meisten Trainertypen erkennt der geneigte Veteran wieder, aber auch ein paar neue wie beispielsweise Rollenspieler wurden in die Spiele integriert. Bezüglich ihrer Kampfkraft sind euch die Trainer aber selten gewachsen. Hier wurden auch die Trainer aus den Originalen weitgehend überarbeitet und stellen nun großteils eine weniger große Herausforderung dar. Lediglich die Coaches, die ihr optional und freiwillig zu Kämpfen auffordern könnt, bieten abseits der Arenaleiter einen gewissen Schwierigkeitsgrad.

Pokémon Let's Go Pikachu/Evoli
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Wiebke Tischler am 29 Nov 2018 @ 15:00
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