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Pokémon Let's Go Pikachu/Evoli: Review

  Nintendo Switch 

Ein Element, das viele besonders interessieren dürfte, ist die Verbindung zwischen den neuen Editionen und dem Mobile-Titel Pokémon GO. Sie ermöglicht es euch, Pokémon von eurem Pokémon-GO-Account auf euren Switch-Titel zu übertragen. Leider wird euch diese Funktion erst recht spät im Spiel, etwa beim fünften Orden, zugänglich gemacht, denn die Safarizone wurde in den neuen Ablegern durch den Go-Park ersetzt. Hier könnt ihr über eine Bluetooth-Verbindung Pokémon in einzelne Parks übertragen und sie dann dort fangen, um sie eurer Sammlung hinzuzufügen. Achtung: Diese Übertragung ist unwiderruflich. Im Gegenzug erhaltet ihr Bonbons und Wunderboxen, mit deren Hilfe ihr in Pokémon GO dann Meltans fangen könnt. An dieser Stelle ein Hinweis: Damit das Ganze funktioniert, müsst ihr ein ausreichend aktuelles Handy besitzen, denn ein recht neuer Bluetooth-Standard wird für die Verbindung benötigt. Ob euer Handy den unterstützt, könnt ihr leicht testen. Versucht einfach mal, in den Einstellungen von Pokémon GO die Verbindung zu einer Switch zu erstellen. Unterstützt euer Handy nicht den richtigen Bluetooth-Standard, bekommt ihr die Fehlermeldung "Dieses Gerät wird nicht unterstützt". Sehr ärgerlich. Zwar ist das Befüllen des Pokédex auch so nicht allzu schwierig, doch ist es trotzdem schade, wenn eine der besonders beworbenen Funktionen nicht genutzt werden kann.

Habt ihr genug Pokémon derselben Art zu Let's Go übertragen, könnt ihr mit ihnen im Go-Park zusätzlich ein Minispiel spielen, bei dem ihr Bonbons zur Wertverbesserung eurer Taschenmonster gewinnen könnt.

Pokémon Let's Go Pikachu/Evoli Screenshot

Exkurs: Der Pokéball Plus

Passend zum neuen Fangsystem bietet euch Nintendo einen speziellen Controller in Form eines kleinen Pokéballs, mit dem ihr das gesamte Spiel bestreiten könnt. Doch lohnt sich der Pokéball Plus? In unserem Test präsentierte er sich als gut verarbeitet und angenehm schwer. Er liegt gut in der Hand und beschert euch ein glaubwürdiges Wurfgefühl bei der Pokémon-Jagd. Wenn ihr kämpft, macht der Ball die charakteristischen Treffergeräusche. Beim Fangen von Pokémon leuchtet er, und der Ruf des gefangenen Geschöpfes ertönt bei Erfolg. Dadurch haben wir uns wesentlich näher am Geschehen gefühlt, was der Immersion sehr zuträglich war. Abseits der Nutzung als Controller könnt ihr ein Pokémon in den Pokéball übertragen und es dann mit euch herumtragen und damit spielen. Das bringt der Kreatur eine ganze Menge Erfahrungspunkte und bietet so eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit. Negativ fällt auf, dass ihr mit dem Control-Stick nicht nur durch die Menüs navigiert, sondern auch Punkte auswählt. Dabei verrutscht man sehr leicht und macht ungewollte Eingaben. Generell hapert es bei der Bedienung manchmal daran, dass der Pokéball Plus nur zwei Knöpfe hat. Dadurch wird die Menüführung umständlicher, und manche Eingaben sind schlicht nicht möglich. Ansonsten ist der Controller gut gelungen. Derzeit bietet er die einzige Möglichkeit, an das legendäre Pokémon Mew heranzukommen, das sich in jedem Pokéball Plus befindet. Neben seiner Nutzung im Rahmen vom Let's Go kann der Pokéball Plus auch als GO-Plus-Ersatz bei Pokémon GO verwendet werden. Hier berichten allerdings viele (hiermit auch wir) von Verbindungsproblemen des Pokéball Plus mit dem Smartphone.

Pokémon Let's Go Pikachu/Evoli
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Tags:
Pokemon

Wiebke Tischler am 29 Nov 2018 @ 15:00
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