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Paper Mario: The Origami King: Review

  Nintendo Switch 

Ein neues Paper Mario hat den Weg auf die Nintendo Switch gefunden, Grund genug für uns mal einen Blick zu riskieren, wie Marios neuer Faltspaß auf der Switch am Ende geworden ist. Um es vorweg zu nehmen, wir hatten großen Spaß aber ob es zur Höchstwertung reicht, erfahrt ihr im Test zu Paper Mario: The Origami King.

Wie so oft fängt die Geschichte in Paper Mario: The Origami King relativ harmlos an und nimmt dann eine dramatische Wendung. Mario und Luigi sind mit ihrem Kart unterwegs zum Schloss von Prinzessin Peach, die die beiden Brüder eingeladen hat das Origami-Fest zu feiern. Doch beim Betreten des Schlosses wird den beiden Klempnern schnell klar, dass hier etwas nicht stimmen kann. Der böse König Olly hat den Palast und die umliegenden Gebiete des Königreichs mit seinen fiesen Handlangern überfallen und Prinzessin Peach sowie auch Bowser und seine Schergen sprichwörtlich zusammengefaltet und verschleppt. Bowsers Gefolgsleute hat König Olly in sogenannte Faltschergen verwandelt und das gesamte Schloss mit bunten Luftschlangen umhüllt.

Marios Auftrag ist klar, die bunten Luftschlangen kappen, sämtliche Bewohner des Pilzkönigreichs entfalten, denn auch die mögen es gar nicht zerknittert ihr Dasein zu fristen und natürlich die Prinzessin aus den Fängen von König Olly zu befreien. An unsere Seite gesellt sich fortan Ollys kleine Schwester Olivia, die uns fortan begleitet und ebenfalls wie unser Klempner nichts von der Faltorgie ihres Bruders im Pilzkönigreich hält.

Paper Mario: The Origami King Screenshot


Offene, verschachtelte Welt
Paper Mario: The Origami King verfrachtet den Pilzfreund in eine schicke 2D-Optik, gepackt in eine 3D-Umgebung, die nicht hätte knuddeliger ausfallen können. Die Optik ist neben dem grandiosen Humor das Highlight des Spiels, gepaart mit dem spaßigen Gameplay hat Nintendo uns schon zu Beginn in diese fantastische Welt entführt, die an jeder Ecke ihre Liebe zum Detail erkennen lässt.

Obwohl uns die Welt relativ offen und weitläufig erscheint, handelt es nicht um ein Open-World Spiel im klassischen Sinne, denn unsere Ziele liegen stets auf dem Weg und können auch nicht in unterschiedlicher Reihenfolge angegangen werden. Im Detail besteht die Welt von Paper Mario: The Origami King aus fünf großen Bereichen, welche allesamt mit Warp-Röhren verbunden sind. Die Welten reichen von Berglandschaften, Siedlungen bis hin zu einer Freizeitparkanlage.

Marios Werkzeug im Spiel ist sein Hammer, mit dem er nicht nur fiesen Schergen eins auf die Mütze geben kann, sondern auch noch anderweitig Verwendung findet. Per Schlag auf einen Baum oder Busch regnet es buntes Konfetti, das benutzt werden muss um Löcher in der Papierwelt zu schließen. Diese Löcher in der Spielwelt offenbaren uns als Spieler ein Drahtgestell, das hinter der Papierwelt steckt und alles zusammenhält. Stopfen wir diese Löcher in der Welt, werden uns neue Wege offenbart, unpassierbare Wege sind nun zugänglich und beinhalten sehr oft das ein oder andere Sammelitem. Sämtliche Bewohner des Pilzkönigreichs, die Toads, wurden ebenfalls gefaltet und wurden irgendwo in die Landschaft hineingeschoben, bei einigen ist die Rettung allerdings auch mit kleinen Rätseleinlagen verbunden. Wer wirklich alle Toads finden möchte und das Spiel auf 100% abschließen möchte, muss wirklich jeden Stein umdrehen, um die kleinen Toads zu finden. Im weiteren Verlauf des Spiels bekommen wir aber auch weitere Hilfsmittel an die Hand, wie zum Beispiel eine Glocke oder ein Toad-Radar, die das Aufspüren der Toads deutlich erleichtern.

Paper Mario: The Origami King Screenshot


Befreite Toads bestärken aber nicht nur das Gefühl das Spiel nahezu komplett bewältigt zu haben, sondern entpuppen sich hier und da auch mal als Händler und verstärken obendrein Mario im Kampf, denn gekämpft wird in Paper Mario: The Origami King stets in einer Arena, deren Zuschauer, ihr ahnt es bestimmt bereits, aus Toads besteht. Soll heißen, je mehr Toads wir befreien, desto mehr Zuschauer haben wir in den Arenakämpfen gegen Ollys Faltschurken auf unserer Seite. Volle Zuschauerränge sehen nicht nur optisch besser aus und tragen zu einer schöneren Atmosphäre bei, nein, die Toads helfen uns sogar auf Wunsch, gegen ein paar Münzen, im Kampf.

Sprung- und Hammeroffensive
Die Kämpfe in Paper Mario: The Origami King finden stets rundenbasiert statt, soll heißen, trefft ihr in der Spielwelt auf einen Schergen, wechselt das Spiel in eine Arena, in der ihr euch eurem Gegner stellen müsst. Jede Arena besteht aus vier konzentrischen Kreisen die allesamt gedreht und strahlenförmig verschoben werden können, während Mario in der Mitte steht. Die Schergen stellen sich uns stets in Vierergruppen in den Weg, springen aber zu Kampfbeginn wild umher, was einen gezielten Angriff unmöglich macht. Unser Ziel ist es die Gegner, unter moderaten Zeitdruck durch verschieben der Kreise und Reihen so anzuordnen, das sie in einem Viererblock versammelt stehen und so per Flächenangriff mit dem Hammer ausgeschaltet werden können, oder zu viert in einer Reihe hintereinanderstehen und Mario per Sprungattacke agieren kann. Sämtliche eingesammelten Münzen während unseres Abenteuers können in der Arena verwendet werden um sich mehr Zeit zu kaufen die Gegner richtig anzuordnen, sofern man die Übersicht komplett verloren hat, kann man auch die Toads bitten ein wenig Hilfestellung zu leisten und sie greifen euch dahingehend auch tatkräftig unter die Arme und positionieren die Schergen korrekt, so dass ihr nur noch die Attacke ausführen müsst.

Doch auch bei den Attacken ist darauf zu achten stets das richtige Item auszuwählen, denn gegen Stachelpanzer sind Marios normale Schuhe nicht zu gebrauchen, da Bedarf es schon eisernem Schuhwerk um sich der Schergen zu entledigen. Sämtliche Items müssen jedoch außerhalb der Kämpfe erst aktiviert bzw. in Marios Tasche gepackt werden, damit er sie im Kampf auch einsetzen kann. Habt ihr das entsprechende Item nicht vorab aktiviert, steht es euch im nächsten Kampf nicht zur Verfügung, daher solltet ihr stets darauf achten, sämtliche nützlichen Items in eurem Inventar regelmäßig zu verwalten.

Ist der Gegner am Zug, ist richtiges Timing wichtig um die eingehenden Angriffe abzuwehren. Marios Kraftpunkte sind zu Beginn relativ begrenzt, soll heißen, viele Treffer kann er nicht einstecken. Sofern ihr aber den ersten Schlag in der Spielwelt gesetzt habt, habt ihr auch in der Arena den ersten Zug und in der Regel sollte es gar nicht soweit kommen, dass ihr in große Bedrängnis geratet.

Paper Mario: The Origami King
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Marco Peters

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Marco Peters am 20 Sep 2020 @ 12:54
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