GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Nintendo Labo: Test Special

  Nintendo Switch 

Spiel, Spaß und Spannung? Das klingt zwar eher nach Überraschungsei, doch schickt sich auch Nintendo an, mit einem derartigen Konzept die Käufer anzulocken. Im Gegensatz zur schokoladenreichen Alternative geht es auf der Nintendo Switch jedoch etwas umfangreicher zur Sache. Nintendo Labo ist der Name des neuesten Projekts, das mit Pappe ein völlig neues Spielerlebnis herbeiführen will. Klingt verrückt? Ist es auch ein wenig. Wir haben uns den Bastelspaß angeschaut.

Willkommen in der Bastelstunde

Videospiele haben in einigen Teilen der Gesellschaft nicht unbedingt den besten Ruf. Brutal, blutig und voller Waffengewalt ist schließlich ein Großteil der virtuellen Abenteuer – so zumindest die Meinung einiger Menschen. Dass Videospiele aber auch komplett andere Wege gehen können, beweist man mit Nintendo Labo sicherlich nicht erst heute. Nichtsdestoweniger zeigt der japanische Hersteller, dass es noch neue Konzepte geben kann, die man so bislang noch nicht gesehen hat.

Dass man tatsächlich ein etwas anderes Videospiel vor sich hat, zeigt sich schon beim Öffnen der Verpackung. Derzeit gibt es zwei Varianten von Nintendo Labo: das Toy-Con-Set und das Robo-Set. Beide haben neben einem eigenen Spielmodul jede Menge Pappbögen in der Verpackung, die einem beim ersten Anblick schon ein wenig Angst machen. Schließlich fragt man sich, wie man das alles korrekt zusammenbauen soll. Doch diese kurz aufflammende Panik ist alles andere als begründet. Nintendo versteht sich immerhin auch als Unternehmen, das Spiele für alle Altersklassen macht. Und für wen wären solche Bastelstunden besser geeignet, als für die doch eher jüngere Generation? So muss man es dem Hersteller wirklich lassen, dass er die Anleitungen sehr ausführlich gestaltet hat.

Nintendo Labo Screenshot

Beim ersten Start der Software geht es auch gleich mit dem Basteln los. Als kleine Übung wird eine Joy-Con-Halterung gebastelt, und so hat man binnen einer Minute schon einen kleinen Erfolg. Danach kann man wählen, welchen Toy-Con man nun erstellen möchte, immerhin sind abgesehen vom Robo-Set, das eben nur den Roboteranzug beinhaltet, gleich mehrere Papp-Peripherien enthalten. So oder so bekommt man wie erwähnt eine sehr ausführliche Anleitung präsentiert. Es wird stets angezeigt, welches Pappteil man nun aus den Bögen heraustrennen muss, und mittels Touchscreen kann man sich jeden Arbeitsvorgang genauestens ansehen. Fehler sind so quasi ausgeschlossen. Besonders kreativ ist der Abschnitt des Bastelns damit natürlich nicht. Dennoch macht es Laune, die Dinge zu einem funktionierenden Konstrukt heranwachsen zu sehen. Besonders, da die einzelnen Toy-Cons teilweise schon ziemlich umfangreich sind. Angefangen beim RC-Auto, das in zehn Minuten gefertigt ist, braucht man für den Roboter gleich mal mehrere Stunden.

Beschäftigt ist man mit dem Prozess des Bastelns also eine ganze Weile. Der Nachteil an diesem Konzept ist allerdings auch, dass ein Großteil des Reizes von Nintendo Labo leider vergeht, sobald man alle Toy-Cons fertiggestellt und ausprobiert hat. Hier hat sich Nintendo aber zusätzliche Gedanken gemacht, um noch etwas mehr Kreativität zu fördern. Ein eigener Abschnitt befasst sich mit dem Design der Papp-Erzeugnisse. Neben zusätzlichen Design-Elementen innerhalb des Sets gibt es ein separates Dekorations-Set zu erstehen. Außerdem werden zahlreiche Tipps gegeben, wie man seinen Toy-Con mit Farbe aufwerten kann.

Nintendo Labo
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?



Daniel Dyba

 
Daniel Dyba am 23 Jun 2018 @ 20:57
oczko1 Kommentar verfassen