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Nintendo Switch: Special - Top-1000-Wege, den Hype zu killen

  Nintendo Switch 

Platz 6: Online? Was ist online?

Nintendo und online. Das war schon immer ein einziges Missverständnis. Es geistert das Gerücht durch die Weiten des Internets von einer Besprechung bei Nintendo, wie man den Online-Service der sich damals noch in der Entwicklung befindlichen Wii U besser machen konnte. Mit dabei war ein externer Entwickler, der den Stand der Technik der Konkurrenz von Xbox Live und dem PlayStation Network analysiert hatte, und Nintendo empfahl, sich an deren Struktur zu orientieren. Angeblich bat man den Entwickler, sich nicht auf Xbox Live und den PSN zu beziehen, da keiner bei Nintendo diese Dienste je verwendet habe. Außerdem bat man angeblich um mehr Informationen zu diesen Systemen.

Ob diese Geschichte wahr ist, wurde nie bestätigt. Dass sie kaum jemand anzweifelte, zeugt jedoch vom allgemeinen Bild, das Nintendo selbst auch immer wieder bestätigte: Kryptische Freundescodes bei der Original-Wii, kein einheitlicher Zugang für 3DS- und Wii-U-Spieler sowie eine Bindung von gekauften, digitalen Spielen an die Konsole, anstatt an den Zugang.

Die Switch muss in diesem Bereich aufholen. Keiner will nochmals Spiele kaufen, nur um sie auf der mobilen Plattform spielen zu dürfen – insbesondere nicht die gebrandmarkten Wii-U-Unterstützer. Darüber hinaus braucht es einen effizienten Weg, um neue Freunde online zu finden und mit diesen zu spielen. Ja, lokaler Multiplayer ist immer besser, doch Nintendo muss endlich vernünftige Online-Funktionalitäten bieten. Apropos digitale Spiele!

Nintendo Switch Bild

Platz 5: Keine Virtual Console zum Launch

Keiner erwartet, dass Nintendos Switch ein massives Launch-Line-up bieten wird. Es reichen ein paar First-Party- und eine Handvoll Third-Party-Spiele. Darüber hinaus hat der japanische Konzern einen echten Trumpf im Ärmel: die Virtual Console. Bereits zu Wii-Zeiten konnte man damit Nostalgiker mit ins Boot holen. Ein ähnlich voller Store wäre für eine mobilfähige Konsole alleine schon fast ein Kaufgrund. Dabei darf sich Nintendo aber nicht an ihren Virtual-Console-Dienst für die Wii U orientieren. Zu spät und lediglich tröpfchenweise kamen die Klassiker vergangener Systeme. Bis heute ist der Shop nur ein trauriges Abziehbild der Wii-Version. Nintendo sollte schon zu Beginn mit einem Haufen SNES-Kulttitel, auch von anderen Herstellern, aufwarten und endlich die Klassiker der GameCube-Ära zur Verfügung stellen. Mit dem einen oder anderen fast vergessenen oder nur in Japan erschienenen Rollenspiel lässt sich sicher auch eine Lücke im Launch-Line-up verschmerzen.

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Patrik Nordsiek am 12 Jan 2017 @ 16:43
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