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Nintendo Switch: Test Special

  Nintendo Switch 

Mobile Freiheit

Dass Nintendo einen anderen Weg als die Konkurrenz wählt, weniger Grafikpower und dafür andere Möglichkeiten anbieten will, ist schon seit einer ganzen Weile klar. Damit will sich der japanische Traditionskonzern ganz klar mit einer Zweitkonsole für die kaufwütige Nutzerschaft positionieren. Wenngleich das Line-up zum Start wie erwähnt sehr mager erscheint, ist man sich über die Wirkung der Konsole durchaus bewusst und spricht vor allem eben auch jene Kunden an, die schon Gefallen an den besonderen Funktionen der vergangenen beiden Nintendo-Konsolen gefunden haben.

So rückt die Bewegungssteuerung bei vielen Spielen wieder in den Fokus wie einst schon bei der Wii. Dabei verzichtet man allerdings auf eine Wiimote und geht hier stattdessen mit den beiden Joy-Con-Controllern zur Sache. Dabei steckt in den beiden kleinen Peripheriegeräten jede Menge Technik. Neben dem Bewegungssensor darf man sich nämlich auch über den neuen HD-Rumble freuen. Diese Art der Vibrationsfunktion wirkt in der Tat anders als das, was man bisher kennt. Gezielt genutzt wird diese Eigenschaft zum Beispiel im Starttitel 1-2-Switch, um etwa eine Kiste mit gefüllten Kugeln zu simulieren, bei der man erraten muss, wie viele Kugeln überhaupt vorhanden sind. Die Joy-Con-Controller sind im Handumdrehen an das Tablet angeschlossen beziehungsweise genauso schnell wieder entfernt. Anfängliche Sorgen, dass dies etwas fummelig sein könnte, wurden schnell hinweggeweht.

Nintendo Switch Bild
Dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Anordnung der Tasten gestaltet sich in der Praxis nicht immer als optimal. Die Tasten wirken recht klein, und die Analogsticks sind für gewisse Handgrößen umständlich zu erreichen. Probleme bei der Konnektivität des linken Joy-Con-Controllers gab es während des Tests übrigens nicht. Einige Spieler berichten im Internet aber nach wie vor über Verbindungsprobleme, die bereits vor dem Start bekannt wurden. Vereint man beide Joy-Con-Controller, entsteht wie erwähnt ein normaler Controller, mit dem man die Spiele bezwingen kann. Doch auch hier stört teilweise die Anordnung der Knöpfe. Der Kauf des separat erhältlichen Pro-Controllers erscheint daher ratsam. Da dieser jedoch mit etwa 70 Euro zu Buche schlägt, muss man gut abwägen.

Das Tablet selbst verfügt übrigens auch über eine Touch-Funktion, die später sicherlich in dem einen oder anderen Spiel zum Einsatz kommen dürfte. Auch hier überzeugt die Qualität, wenngleich man sich doch eine etwas längere Akkulaufzeit gewünscht hätte. Bei Zelda etwa ist beispielsweise bereits nach gut zwei Stunden Schluss. Andere Titel laufen etwas länger. In der Praxis macht das Spielen unterwegs aber in jedem Fall Laune. Wieso Nintendo hier aber keine passende Tasche im Bundle mitliefert, bleibt ein wenig fraglich, immerhin will man die Spieler doch dazu bewegen, die unterschiedlichen Möglichkeiten zu nutzen. Diese kommen aber eben erst unterwegs zur Geltung – wie der kleine Klappständer auf der Rückseite, durch den das Tablet aufgestellt werden kann. Mit den abgenommenen Joy-Con-Controllern kann man dann auch bequem eine Runde daddeln, ohne dass man das Gewicht des gesamten Geräts ständig in den Händen halten muss. Die Nintendo Switch nutzt im Übrigen keine optischen Medien. Hier kommen Karten zum Einsatz. Apropos Karten: Wer den etwas mauen internen Speicher mit einem Umfang von etwa 32 GB erweitern möchte, muss zu SD-Karten greifen.

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Daniel Dyba am 14 Mrz 2017 @ 17:18
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