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Anno: Erschaffe eine neue Welt: Preview

Wii 
Hersteller: keen games
Publisher: Ubisoft
Genre: Strategie: Aufbauspiel
Schon vor einigen Monaten wurde gemunkelt, dass Anno 1401 für den PC nicht das einzige Anno-Abenteuer in diesem Jahr bleiben soll. Vor wenigen Wochen schliesslich kündigte Publisher Ubisoft stolz mit "Anno: Erschaffe eine neue Welt" die erste Wii- und die zweite NDS-Umsetzung der besonders in Deutschland berühmten Lizenz an. Dieses Mal nähern sich die Entwickler deutlich der PC-Version an, ohne dabei den Familiencharakter der Wii- und NDS-Plattform zu vernachlässigen. Auf einem Presse-Event konnten die zusammengetrommelten Journalisten bereits eine fast finale Version anspielen. Wir geben euch selbstverständlich unseren Eindruck in einer Preview weiter.

Nahrung braucht das Land

Die Geschichte, die hinter "Anno: Erschaffe eine neue Welt" steckt, ist schnell erzählt. Euer Volk leidet schrecklichen Hunger. Dürreperioden haben das Land in eine Wüste verwandelt. Um der drohenden Hungersnot und einer Revolte zu entkommen, schickt König George seine beiden Söhne William und Edward aus, um fruchtbare Gebiete jenseits der Meere zu erkunden, Handelsbeziehungen mit fremden Völkern zu knüpfen und einen neuen Aussenposten zu errichten, um den Nachschub an Nahrungsmitteln zu gewährleisten. Während Edward diese ihm übertragende Aufgabe eher mit einer kämpferischen Natur angeht, strebt William nach einer friedlichen Expansion und Kooperation mit einer bereits bestehenden Zivilisation.

"Anno: Erschaffe eine neue Welt" bietet insgesamt zwei Spielmodi. Während ihr euch im Freies-Spiel-Modus nach Herzenslust so richtig austoben könnt, bietet die Solokampagne Spielspass für rund 20 bis 25 Stunden, je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad. Im zuletzt genannten Modus verkörpert ihr die Rolle von William, der zusammen mit seinen Freunden eine friedliche Lösung der Nahrungsfrage anstrebt. Auf den ersten Blick scheint sich, bis auf die Grafik, nicht viel in der Welt von Anno getan zu haben. In den meisten Missionen der Kampagne startet ihr lediglich mit nur einem Schiff, dessen gefüllter Laderaum gerade einmal zur Errichtung eines Kontors und weniger Pioniergebäude ausreicht. Sollte die Wahl der Startinsel einmal nicht von der Kampagne vorgegeben werden, solltet ihr sie mit Vorsicht treffen, schliesslich unterscheiden sich die Inseln nicht nur in ihrer Grösse, sondern auch in der Fruchtbarkeit einzelner Rohstoffe. So macht es beispielsweise wenig Sinn, einen Bauernhof zur Produktion von Körnerfrüchten auf einer Insel zu errichten, die für Getreide unfruchtbar ist.

Anno: Erschaffe eine neue Welt Bild
Schon nach wenigen Minuten werden sich alte Hasen zurechtgefunden haben, denn vieles wurde aus der PC-Version übernommen. Wege verknüpfen Gebäude untereinander, so dass Waren entweder zu einem weiterverarbeitenden Betrieb oder zu einem entsprechenden Marktplatz oder Kontor transportiert werden können. Während zahlreiche Luxusgüter wie Stoffe oder Tabak noch immer von der Bevölkerung gierig verschlungen werden, haben die Entwickler den eigentlichen Aufbau der Siedlung wesentlich vereinfacht. Als Grundrohstoffe zum Errichten von Gebäuden benötigt ihr nur noch Holz und später zusätzlich Steine. Der aus den bisherigen Anno-Abenteuern bekannte "Hammer" wurde zugunsten der Spielbarkeit über Bord geworfen.

Wie gehabt verdient ihr eurer Kapital aus den Steuereinnahmen eurer Bevölkerung. Pioniere, die erste von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, sind mit der Versorgung von Grundbedürfnissen bereits mehr als zufrieden und zahlen pünktlich ihren Obolus in die Staatskasse ein. Damit die Kasse aber auch weiterhin klingelt, solltet ihr darauf bedacht sein, dass eure Bewohner stets schnell die nächste Zivilisationsstufe erreichen. Zwar ist das Aufsteigen in neue Zivilisationssphären auch mit einem sprunghaften Anstieg der Steuern verbunden, dafür gilt es aber, immer neue Bedürfnisse zu befriedigen. Wirtshäuser, Schulen oder Kathedralen müssen her. Letztere verbrauchen auf kleineren Inseln nicht nur Platz, den man bereits für andere Bauten reserviert hat, sondern sind auch in der fortwährenden Unterhaltung nicht gerade günstig. Wie schon beim grossen Bruder auf dem PC gilt es auch hier, den richtigen Spagat zwischen Steuern und Betriebskosten zu finden, so dass am Ende die Kasse stimmt.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 07 Apr 2009 @ 15:00
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