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Geist: First Look

Nintendo GameCube 
Hersteller: Nintendo
Publisher: Nintendo
Genre: Action: 3D-Shooter
Top-Titel für Nintendos GameCube sind in letzter Zeit Mangelware. Das könnte sich allerdings mit dem Erscheinen von n-Spaces Geist schlagartig ändern. Über drei Jahre arbeiteten die Entwickler überm grossen Teich an dem vielversprechenden Titel. Wie viel Potential Geist mit sich bringt, erfahrt ihr in unserem First Look.


Anfangs geht Agent John Raimi seinem Geheimauftrag nach. Im Auftrag der Regierung soll er die mysteriöse Volks Corporation infiltrieren und nach dem Rechten schauen. Die Mission läuft leider gar nicht nach Plan und schon bald sieht er sich einer Übermacht an Gegnern gegenüber. Einige Schusswechsel später findet sich unser Agent in den Händen der Widersacher wieder. In einem Labor ist er an einer Art Experimentiertisch gefesselt und von Weisskitteln mit Mundschutz umgeben. Bevor Raimi weiss, was mit ihm passiert, sieht er seinen Körper unter sich auf dem Tisch liegen.

In Geist sind wir die meiste Zeit als körperloser Geist unterwegs. Die Volks Corporation hat eine Maschine erfunden, welche das Bewusstsein vom Körper trennt. Zum Glück gelingt uns mit Hilfe eines kleinen Mädchens, welches unser Schicksal zu teilen scheint, der Ausbruch. Als Geist machen wir uns kurzerhand auf die Suche nach unserem Körper. Eigentlich sollte das kein Problem darstellen, denn so ein Dasein als Geist bringt ja immerhin viele nützliche Fähigkeiten mit sich. So sind wir für das Wachpersonal unsichtbar, schlüpfen durch Löcher in Wänden und schweben zu sonst schwer erreichbaren Stellen hin. Doch kein Pro ohne Kontra: Da wir keine feste Materie mehr sind, können wir weder Knöpfe drücken noch Türen öffnen, geschweige denn uns im Notfall zur Wehr setzen.

Hier kommt das eigentliche Potential von Geist zum Vorschein. Wir haben nämlich die Möglichkeit, in andere Körper zu schlüpfen. Dabei ist es ganz egal, ob das der Körper eines Menschen oder eines Tieres ist. Wissenschaftler, Wachpersonal oder Hund, alle sind potentielle Hüllen. Allerdings können wir nicht einfach so in einen Körper schlüpfen, da dieser über eine Art Schutzmechanismus verfügt, welcher uns das Eindringen unmöglich macht. Wir haben zum Glück noch einen Trumpf im Ärmel, nämlich die Angst. Alle Körper sind von einer Art Aura umgeben, die für uns sichtbar ist. Machen wir unserem ausgesuchten Ziel Angst, ändert sich die Farbe von grün über gelb zu rot. Bei Rot können wir in den Körper eindringen und diesen fortan kontrollieren. Angst verbreiten wir, indem wir mit verschiedenen Objekten in der Umgebung interagieren. Mit welchen Objekten das möglich ist, zeigt uns ein Symbol an. So kippen wir Mülltonnen, lassen Dosen aus einem Getränkeautomaten fallen oder lassen Sicherungskästen durchbrennen. Etwas später im Spiel wartet dann noch eine Überraschung auf uns. Dann müssen wir nämlich auch gegen Kreaturen aus einer anderen Dimension antreten. Meistens enden diese Aufeinandertreffen in einem spannenden Bosskampf mit einem riesigen Monsterwesen.

Während die vielen Ideen in Geist sehr vielversprechend klingen, sieht es auf der technischen Seite etwas anders aus. Was die Grafik angeht, kann der Titel mit aktuellen Titeln nicht mithalten. Wer Detailarmut und schwache Texturen als weniger schlimm empfindet, der könnte sich an der etwas schwammigen Steuerung stören. Bis zum Release bleibt n-Space ja noch etwas Zeit, um am Feintunig zu arbeiten.

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Carlos Mancebo


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Carlos Mancebo am 11 Sep 2005 @ 07:55
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