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Project H.A.M.M.E.R.: First Look

Wii 
Hersteller: Nintendo
Publisher: Nintendo
Genre: Action: Adventure
Der Launch-Termin von Nintendos neuer Konsole rückt unweigerlich jeden Tag ein Stückchen näher. Die Tage des Gamecubes sind längst gezählt und viele Spieler geniessen die letzte Zeit mit dem ursprünglich violetten Würfel. Mit dem Wii verfolgt Nintendo ein neues Konzept. Der Spieler soll sich aus dem gewohnten Schema eines Gamers herauslösen und mit Hilfe des neuen Controllers bestehende Grenzen durchbrechen.

Die Wiimote, die Nunchuck-Einheit und die Bewegungssensoren bilden das Herzstück der neuen Konsole. Nicht länger bleibt eine Aktion in einem Spiel auf das Drücken eines bestimmten Knopfes beschränkt. Veränderungen der Position der Wiimote werden sofort erkannt und auf dem Bildschirm wiedergegeben. Ein neues Konzept, das sich allerdings erst einmal bewähren muss. Natürlich hat Nintendo nun die Aufgabe den potentiellen Spielern die neue Art des Spielens näher zu bringen. Während Ubisoft bereits mit Red Steel viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, so wird Nintendo in der Anfangszeit vor allem auf inhaltlich einfache Spiele setzen und dafür bestimmte Aspekte des Wii-Controllers betonen.

Ein erster solcher Titel wird Project H.A.M.M.E.R. sein. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Cyborgs, der sich in einer düsteren Zukunftsvision bedrohlichen Killer-Robotern entgegenstellt. Natürlich hatte sich zu Beginn der Bedrohung das Militär eingeschaltet, wobei ziemlich schnell klar wurde, dass dieses trotz hochentwickelter Technologie machtlos war. Als letzten Trumpf zieht man das Project H.A.M.M.E.R. aus der Tasche und hofft, damit die zahlreichen Killer-Roboter zur Strecke bringen zu können. Als Hauptwaffe benutzt der Cyborg einen überdimensionalen Hammer, mit dem es den Bösewichten an den Kragen geht. Und so übernimmt der Spieler den Part der letzten Hoffnung der Menschheit.

Die Wiimote mutiert zum überdimensionalen Hammer, mit dem die Killer-Roboter zermatscht werden sollen. Dabei kann der Controller von links nach rechts geschwungen werden oder von oben nach unten, was jeweils einen Hammerschlag auslöst. Je länger der Spieler die Wiimote beim Ausholen in der Luft hält, desto stärker wird der Schlag, wenn man sie anschliessend nach unten schmettert. Durch Drücken des A-Knopfes kann der Spieler schnelle Schläge hintereinander ausführen. Mit dem Nunchuck-Controller wird der Cyborg durch die weitläufigen Spielwelten dirigiert. Wie stark das Spiel Gewicht auf mögliche Rätsel legen wird, steht noch in den Sternen. Auf jeden Fall muss der Hammer auch bestimmte Objekte zerschmettern, die dem Spieler den Weg versperren. In den detailreich gestalteten US-Metropolen durchwandert man Level für Level, immer darauf bedacht, auch den letzten Roboter zur Strecke zu bringen. Es ist natürlich nicht der Sinn des Spiels, die Wiimote im Luftraum wild und unkontrolliert zu schwingen. Project H.A.M.M.E.R. verlangt zielgerichtete und genau platzierte Schläge in Richtung der anstürmenden Gegner. Je nach Schwierigkeitsgrad haben die gegnerischen Roboter unterschiedliche Techniken auf Lager, mit denen sie dem Spieler das Leben schwer machen. Das Spiel legt neben dem actiongeladenen Gameplay natürlich auch Wert auf eine saubere Optik, die nicht mit hübschen Effekten geizen wird.

Project H.A.M.M.E.R.
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Severin Auer


Project-H.A.M.M.E.R.


Project-H.A.M.M.E.R.


Severin Auer am 11 Sep 2006 @ 16:41
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